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{| class="wikitable toptextcells float-right" style="width:330px; background:#FFFFFF;"
! colspan="2" class="hintergrundfarbe5" style="font-size:larger;"| Land Berlin
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|rowspan="4" style="text-align:center;"|

|- style="text-align:center;"
| Landesflagge
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|- style="text-align:center;"
| Landeswappen
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! colspan="2" class="hintergrundfarbe5"| Basisdaten
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| Sprache || Deutsch
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| Staatsform || parlamentarische Republik, eines Bundesstaates
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| Postleitzahlen || 10115?14199
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| Telefonvorwahl || 030
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| Kfz-Kennzeichen || B
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| ||11 0 00 000
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| Bruttoinlandsprodukt (BIP) || 136,6 Mrd. ? <small>(2017)</small>
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| BIP pro Kopf || 38.032 ? <small>(2017)</small>
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| Schulden || 54,404 Mrd. ? <small>(31. Dezember 2018)</small>
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| Arbeitslosenquote: ||
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| )</small>
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| Einwohner Metropolregion: || 6.117.535 <small>(31. Dezember 2017)</small>
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! colspan="2" class="hintergrundfarbe5"| Geographie
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| Geographische Lage: ||
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| )</small>
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| ? davon Wasserfläche: || 59,69 km² (6,7 %)
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| ? Waldfläche: || 163,64 km² (18,4 %)
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| Höhe: || 29,5?
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| Stadtgliederung: || 12 Bezirke, 96 Ortsteile
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! colspan="2" class="hintergrundfarbe5"| Politik
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| )
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| Präsident des )
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| Sitzverteilung (160) im Abgeordnetenhaus seit der Wahl 2016:

{{Sitzverteilung
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| Bundesratsstimmgewicht: || 4
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|colspan="2" style="text-align:center"| , 2013
|}

'''Berlin''' () ist die und Wälder.

Urkundlich erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt, war Berlin im Verlauf der Geschichte und in verschiedenen Staatsformen Residenz- und Hauptstadt Brandenburgs, und des Deutschen Reichs. Ab 1949 war der Ostteil der Stadt Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik. Mit der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 wurde Berlin wieder gesamtdeutsche Hauptstadt und in der Folge Sitz der Bundesregierung, des , des Bundestages, des Bundesrates sowie zahlreicher Bundesministerien und Botschaften.

Zu den bedeutenden Wirtschaftszweigen in Berlin gehören unter anderem der Tourismus, die Kreativ- und Kulturwirtschaft, die Biotechnologie und Gesundheitswirtschaft mit Medizintechnik und pharmazeutischer Industrie, die Informations- und Kommunikationstechnologien, die Bau- und Immobilienwirtschaft, der Handel, die Optoelektronik, die Energietechnik sowie die Messe- und Kongresswirtschaft. Die Stadt ist ein europäischer Knotenpunkt des Schienen- und Luftverkehrs. Berlin zählt zu den aufstrebenden, internationalen Zentren für innovative und verzeichnet jährlich hohe Zuwachsraten bei der Zahl der Erwerbstätigen.

Berlin gilt als , abgerufen am 16. April 2010 (englisch).</ref>

Geographie

Lage

Berlins markanter Bezugspunkt, das umgeben.

Das historische Zentrum liegt an der schmalsten und damit verkehrsgünstigsten Stelle des Warschau-Berliner Urstromtals, das Berlin vom Südosten zum Nordwesten hin durchquert und von der Spree in Ost-West-Richtung durchflossen wird. Der nordöstliche Teil Berlins liegt auf der Hochebene des Barnim, knapp die Hälfte der Stadtfläche im südwestlichen Bereich liegt auf der Hochebene des Teltow. Der westlichste Bezirk, Spandau, verteilt sich auf das Berliner Urstromtal, das Brandenburg-Potsdamer Havelgebiet und die Zehdenick-Spandauer Havelniederung. Die Landschaft Berlins entstand im Eiszeitalter während der jüngsten Vereisungsphase, der Weichsel-Eiszeit. Vor etwa 20.000 Jahren war das Gebiet Berlins vom mehrere 100 Meter mächtigen skandinavischen Eisschild (Gletscher) bedeckt. Beim Rückschmelzen des Gletschers entstand vor etwa 18.000 Jahren das Berliner Urstromtal.

Gewässer und Erhebungen

Berlin hat zahlreiche Fließgewässer und Seen. Die Spree mündet in Spandau in die Havel, die den Westen Berlins in Nord-Süd-Richtung durchfließt. Berliner Nebenflüsse der Spree sind die Panke, die Dahme, die Wuhle und die Erpe. Der Flusslauf der Havel, eigentlich eine glaziale Rinne, ähnelt dabei oft einer Seenlandschaft; die größten Ausbuchtungen bilden der Tegeler See und der . Jeweils zum Teil in Berlin liegen die der Havel zufließenden Bäche und . Größter See Berlins ist der Große in .

In Berlin sind 13 Wasserschutzgebiete auf einer Fläche von rund 212 km² durch Wasserschutzgebietsverordnungen ausgewiesen. Im Verhältnis zur Gesamtstadtfläche von rund 890 km² sind damit etwa ein Viertel des Stadtgebietes als Wasserschutzgebiete ausgewiesen.

Die höchsten Erhebungen Berlins sind als höchste natürliche Bodenerhebung der () am Spektesee im Bezirk Spandau.

Wälder und Parkanlagen

Berlin besitzt neben ausgedehnten Waldgebieten im Westen und Südosten des Stadtgebietes (Berliner Forsten) viele große Parkanlagen. Da auch fast alle Straßen von Bäumen gesäumt sind, gilt Berlin als besonders grüne Stadt.

In Berlin gibt es insgesamt rund 440.000 Straßenbäume, darunter 153.000 und bieten vielfältige Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten.

Im Zentrum der Stadt liegt der setzen an einigen Stellen schmuckgärtnerische Akzente.

Neben dem Tiergarten gehört der Treptower Park im Südosten Berlins zu den bedeutendsten Parks der Stadt. Er wurde von 1876 bis 1882 vom ersten Berliner Gartenbaudirektor Gustav Meyer angelegt und war 1896 Schauplatz der ''''. Die weite an der Spree sich hinziehende Gartenlandschaft ist eines der beliebtesten Ausflugsziele der Berliner, nicht zuletzt auch wegen der bereits 1821/1822 von Carl Ferdinand Langhans als ''Gasthaus an der Spree'' erbauten heutigen Gaststätte Zenner.

Die größte als Park bezeichnete Anlage Berlins ist der Tempelhofer Park, der auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof entstand.

Eine Besonderheit unter den Parks ist der der Welt.

Weitere Parkanlagen in Berlin sind die Schlossgärten in Charlottenburg, Glienicke und auf der Pfaueninsel (die letzten beiden gehören zum UNESCO-Welterbe), die historischen Parkanlagen Lustgarten, Viktoriapark, Rudolph-Wilde-Park und Schillerpark und die zahlreichen großen . Im Britzer Garten fand 1985 die Bundesgartenschau statt, in den heutigen 1987 die ''Berliner Gartenschau''. 2017 fand dort die Internationale Gartenausstellung statt. Der Mauerpark auf dem ehemaligen Todesstreifen der Berliner Mauer, das Naturschutzgebiet , der und der Spreebogenpark gehören zu den jüngeren Parkanlagen Berlins.

Zoos und Schutzgebiete

{{Mehrere Bilder
| align = right
| Richtung = horizontal
| Bild1 = Panthera tigris corbetti (Tierpark Berlin) 841-723-(118).jpg
| Breite1 = 180
| Untertitel1 = Tiger im Tierpark (Bezirk Lichtenberg)
| Bild2 = Giraffe-berlin-zoo.jpg
| Breite2 = 181
| Untertitel2 = Zoologischer Garten Berlin, artenreichster Zoo der Welt}}

Berlin verfügt über mehrere der größte Landschaftstiergarten Europas.

In Berlin gibt es 43 .

Klima

Die Stadt befindet sich in der gemäßigten Klimazone am Übergang vom maritimen zum kontinentalen Klima. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts schwanken die Jahresmitteltemperaturen ? mit steigender Tendenz ? zwischen 7 °C und 11 °C. Hinsichtlich der Windgeschwindigkeiten und der Windrichtungsverteilung ist ein zweigeteiltes Maximum zu verzeichnen. Demnach wird in Berlin am häufigsten Nordwest- und Südwestwind beobachtet, der besonders im Winter mit höheren Geschwindigkeiten verbunden ist und meist maritime, gut durchmischte und saubere Meeresluft herantransportiert.
Das zweite Maximum aus Südost und Ost ist oft kennzeichnend für Hochdruckwetterlagen kontinentaler Luftmassen, was je nach Jahreszeit zu sehr heißen bzw. sehr kalten Tagen führen kann. Letztere Wetterlagen waren bis in die 1980er Jahre kennzeichnend für Smog-Situationen, da sich die in der Stadt produzierten Schadstoffe (vor allem aus dem Ofenbrand und den Autoabgasen) aufgrund der austauscharmen Witterung nicht verflüchtigen konnten. Der starke Rückgang der Ofenheizung und das Aufkommen der Abgasfilter und Fahrzeugkatalysatoren in den 1990er Jahren haben dieses Problem deutlich abgemildert.

{{Klimatabelle
| TABELLE =
| DIAGRAMM TEMPERATUR = rechts
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG = deaktiviert
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG HÖHE = 200
| QUELLE = DWD, Daten: 1971?2000
| Überschrift =
| Ort = Berlin

}}

2014 lief die scheiterte im Jahr 2013.

Die : Ihr Anteil lag bei 3 % im Gegensatz zum deutschlandweiten Schnitt von 17 %.

Der . Der Anstieg dieses Anteils fällt mit 1,3 % im Vergleich zu 1990 geringer aus als der Anstieg des gesamten Endenergieverbrauchs im Land.

Kommunikation

Seit Januar 2014 ist mit .berlin eine Neue Top-Level-Domain für Internetadressen (Domains) für Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen mit Bezug zu Berlin in Betrieb.

Die bekannteste Einkaufspromenade in Berlin ist der mit seinen zahlreichen Hotels, Geschäften und Restaurants. Die im Zweiten Weltkrieg zerstörte wurde zwischen 1891 und 1895 erbaut. Sie markiert das östliche Ende des Boulevards. Ihre Turmruine blieb als Mahnmal erhalten. Die östliche Verlängerung des Kurfürstendamms bildet die , wo sich mit dem KaDeWe (Kaufhaus des Westens) das größte Kaufhaus des europäischen Kontinents und das zwischen 1963 und 1965 erbaute Europa-Center befinden. Das 22-geschossige Gebäude beherbergt viele Geschäfte, Restaurants, Büros und eine Aussichtsplattform. Dieser Teil der Stadt um Tauentzienstraße und Kurfürstendamm wird als Neuer Westen bezeichnet.

Östlich der beiden Spreearme, die die Spreeinsel umfließen, liegt der Alexanderplatz mit vielen Geschäften und Restaurants, ganz in der Nähe davon der 368 Meter hohe Fernsehturm ? das  ?, die gotische Marienkirche und das Rote Rathaus. Im Ortsteil Prenzlauer Berg befinden sich viele Wohnbauten aus der und belebte Straßen wie die Kastanienallee. Gegenwärtig in Bau ist das Humboldt Forum, das in den weitgehend rekonstruierten Fassaden des Berliner Schlosses entstehen soll.

Die war vor dem Zweiten Weltkrieg das Zentrum des Viertels. Mit ihrem Wiederaufbau 1995 verbunden war unter anderem die Restaurierung der 1866 fertiggestellten Neuen Synagoge, die heute als Mittelpunkt für das Studium und die Erhaltung jüdischer Kultur dient.

In Charlottenburg steht der 150 Meter hohe Funkturm, der zwischen 1924 und 1926 anlässlich der entstand und sehr schnell zu einem der Wahrzeichen Berlins avancierte. Weitere Bauwerke des Berliner Westens sind das Schloss Charlottenburg (Baubeginn 1695), ein barocker Repräsentationsbau der Hohenzollern mit bedeutender Gemäldesammlung, die Zitadelle Spandau sowie das an Havel und gelegene Schloss Glienicke. In dem ebenfalls im Stil des Klassizismus durch Karl Friedrich Schinkel umgebauten Schloss Tegel (auch Humboldt-Schloss) sind die Brüder Wilhelm und Alexander von Humboldt aufgewachsen.

Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurden im geteilten Berlin ambitionierte Bauprojekte vorangetrieben. Im Ostteil der Stadt entstand die heutige Karl-Marx-Allee im repräsentativen Stil des sozialistischen Klassizismus. Sie verläuft vom Alexanderplatz über den Strausberger Platz bis zum Frankfurter Tor. Die Zwillingstürme entstanden in Anlehnung an die doppelten Kuppeln des Gendarmenmarktes unter dem deutschen Architekten Hermann Henselmann. Anlässlich der 750-Jahr-Feier Berlins im Jahr 1987 wurde das zerstörte Nikolaiviertel in Anlehnung an seine historische Gestalt wiedererrichtet. Die Nikolaikirche im Zentrum ist die älteste Kirche Berlins.

Im Westteil der Stadt wurde die moderne Architektur vorangetrieben. Auf der internationalen Bauausstellung Interbau im Jahr 1957 präsentierten namhafte Architekten wie Walter Gropius, Le Corbusier und Oscar Niemeyer ihre Entwürfe. Realisiert wurden die Bauvorhaben im Hansaviertel. Die Kongresshalle mit der freitragenden Dachkonstruktion wurde 1957 als Beitrag der Vereinigten Staaten zur Interbau errichtet.

Eine Besonderheit Berlins sind die in weiten Teilen der Stadt erhaltenen Gaslaternen zur Beleuchtung der Straßen. Insgesamt befinden sich über 44.000 Gaslaternen in Berlin in Betrieb, mehr als in jeder anderen Stadt der Welt. Im Tiergarten, in der Nähe des gleichnamigen S-Bahnhofs, ist ein Gaslaternen-Freilichtmuseum zu finden.

Sport

In Berlin gab es im Jahr 2016 etwa 2400 Sportvereine, in denen sich rund 640.000 Aktive dem Breitensport widmeten.

Im Jahr 2015 waren 73 Berliner Mannschaften in den verschiedenen ersten deutschen Bundesligen sowie 70 Mannschaften in den zweiten Bundesligen vertreten.

Einige Vereine sind dabei im Bereich des professionellen Sports tätig. Zu den prominentesten Vertretern zählen hier Hertha BSC und der (), Alba Berlin (Basketball), die (Eishockey), die (Handball), die Berlin Recycling Volleys (Volleyball). und die Wasserfreunde Spandau 04 (Wasserball).

Berlin war in der Geschichte mehrfach Austragungsort internationaler Sportwettkämpfe. 1936 wurden die Olympischen Sommerspiele in der Stadt abgehalten. Während der wurden drei Spiele der ersten Finalrunde in Berlin ausgetragen. 2006 fanden Vorrunden-, ein Viertelfinal- und das Finalspiel der im Olympiastadion statt. 2009 wurden auch die Leichtathletik-Weltmeisterschaften dort ausgetragen.

Jedes Jahr findet einer der weltgrößten , das Finale des DFB-Pokals sowie die Leichtathletik-Veranstaltung ISTAF in Berlin statt. Seit 2015 wird der Berlin E-Prix, ein Automobilrennen der FIA-Formel-E-Meisterschaft, in Berlin ausgetragen.

Alle zwei Jahre jeweils zur Fußball Europa- und Weltmeisterschaft finden große statt, bei denen zehntausende Zuschauer die Fußballspiele auf Großbildleinwänden verfolgen. Der Veranstaltungsort, die Fanmeile, hat seinen Platz in der .

In Berlin wurden die aktuellen Weltrekorde (Stand: 2018) im Marathon- ('', abgerufen am 8. November 2017.</ref>

Der Deutsche Olympische Sportbund betreibt mit dem einen von 19 Olympiastützpunkten. Rund 500 Bundeskaderathleten aus über 30 olympischen Sportarten bilden das leistungssportliche Kontingent. Bekannte Berliner oder in Berlin lebende Olympioniken sind Franziska van Almsick, Christoph und Robert Harting, Katarina Witt sowie Claudia Pechstein.

Zu den größten Sportstätten der Stadt gehören das mit bis zu 11.900 Plätzen.

Freizeit

Etwa 18 % der Berliner Stadtfläche ist bewaldet. Die Stadtforstverwaltung Berliner Forsten betreut mit rund 29.000 Hektar die größte Stadtwaldfläche Deutschlands. Zu den größten Wäldern gehört der Grunewald, der von der Grunewaldseenkette durchzogen und im Westen von der Havel begrenzt wird, sowie der Spandauer Forst im äußersten Nordwesten. Der 273 Hektar große Wannsee ist eine Ausbuchtung der Havel. Mit ihm besitzt Zehlendorf ein viel besuchtes Naherholungsgebiet, das vor allem durch das Strandbad Wannsee bekannt ist.

Im Südosten Berlins bildet der .

In den urbaneren Bereichen der Stadt haben sich an den Fluss- und Seenlandschaften der Spree und Havel zahlreiche Strandbars etabliert. Die vernetzen als Wanderwege einen großen Teil der Parks, Grünanlagen, umliegenden Regionalparks und Berliner Wasserläufe. In Berlin liegt auch einer der beliebtesten Geocaches Deutschlands: ?Lego ? einer ist zu viel? mit 8760 Favoritenpunkten (Stand: 2017).

Berlin ist außerdem weltweit für sein (Stand: 2018).

Küche

Als typische Berliner Spezialitäten gelten die Currywurst, Kasseler, die in Berlin erfundene Variante des , gebratene Leber nach ?Berliner Art?, Buletten und der Pfannkuchen. Daneben besitzt Berlin eine lange Brautradition. Die gängigste Biersorte ist das Pilsener, während die genauso typisch ist wie die als Fassbrause bezeichnete Limonade. Als traditionelles Mixgetränk gilt der Futschi.

In Berlin gibt es etwa 5000 Cafés, Bars und Restaurants.

Zu den bekannten aus Berlin stammenden Lebensmittelketten zählen der Feinkosthändler Lindner und die Naturkostfirma Bio Company. Delivery Hero, ein Betreiber von internetbasierten Essensbringdiensten, hat seinen Ursprung ebenfalls in Berlin.

Berlin in der Kunst

'''Film'''

Berlin spielte als Produktionsstandort in der Filmgeschichte eine besondere Rolle. Zur Blütezeit, in den Jahren nach 1920, war die Berliner Filmindustrie für ihre stil- und genreprägenden Kinofilme berühmt. Viele Produktionen entstanden in den Studios von Babelsberg. Nach 1945 und 1990 manifestierte sich jedoch eine sehr schwach ausgeprägte Stellung des Films innerhalb des deutschen Kulturfördersystems. In der Folge fand der Film nur noch selten den Anschluss an internationale Standards. Obwohl die Stadt in der Gegenwart einen der größten Filmproduktionsorte in Deutschland darstellt fällt es den dort hergestellten Filmen schwer im heimatlichen und europäischen Markt Publikum anzuziehen.

Folgende Auswahl von Filmen spielen in Berlin oder handeln von der Metropole:
  • '', Deutschland 1927
  • '', Deutschland 1931
  • '', Deutschland 1946
  • '', Deutschland 1956
  • '', Vereinigte Staaten/Deutschland 1961
  • '', 1972
  • '', DDR 1973
  • '', Deutschland 1981
  • '', Deutschland 1987
  • '', 1988
  • '', Deutschland 1998
  • '', Deutschland 1999
  • '', Deutschland 2003
  • '', Deutschland 2006

'''Musik'''
{{Galerie
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|Datei:Marlene Dietrich (26).jpg|Schauspielerin und Sängerin Marlene Dietrich, 1932
|Datei:AVROs danstoernooi in het Kurhaus te Scheveningen optreden van Conny Froboess, Bestanddeelnr 911-0298.jpg|Cornelia Froboess, 1960
|Datei:Duitse zangeres Hildegard Knef maakt TV opnamen Hildegard Knef met microfoon, Bestanddeelnr 254-8442.jpg|Hildegard Knef, 1969
|Datei:The Thin White Duke 76.jpg|David Bowie, 1976
|Datei:Bono as The Fly Cleveland 1992.jpg|Bono von der Band U2, 1992
}}

Seit der Entwicklung Berlins zur Millionenmetropole Ende des 19. Jahrhunderts entstehen in der ,'' abgerufen am 16. Mai 2010.</ref>

Eines der frühen Musikstücke ist ''Berliner Luft,'' das Paul Lincke 1899 für die Operette ''Frau Luna'' schrieb und das mitunter als inoffizielle Landeshymne gespielt wird. Weitere bekannte Lieder sind das von Conny Froboess gesungene ''Pack die Badehose ein'' (1951) oder das von Hildegard Knef interpretierte ''Heimweh nach dem Kurfürstendamm'' (1963).

Die Teilung Berlins führte bis 1990 zu ganz unterschiedlichen Liedern über die Stadt. Während in West-Berliner Titeln, beispielsweise in Liedern von Rio Reiser, der oder Ideal die Stimmungen der 1970er und 1980er Jahren zum Ausdruck kamen, wurde in Stücken der Band City, wie z. B. ''Wand an Wand'' (1987), der Ost-Berliner Zeitgeist widergespiegelt.

Internationale Musiker wie Leonard Cohen, David Bowie, Iggy Pop, Lou Reed oder U2 sangen über Berlin oder produzierten ihre Alben in der Stadt. Die Hansa-Tonstudios waren dabei für viele Künstler eine wichtige Anlaufstelle um ihre Musikaufnahmen zu realisieren.

'''Malerei'''

Ab 1893 fand jährlich die überregional bedeutende statt. Mit dem Aufkommen der Berliner Secession 1898, die den Impressionismus in der Malerei prägte, etablierte sich Berlin als herausragendes Zentrum der bildenden Kunst in Deutschland.

Durch den Umzug der expressionistisch arbeitenden nach Berlin erlangte die Kunstszene der Metropole Weltgeltung. Nach 1933 und 1945 gelang der Anschluss an die internationale Kunstwelt jedoch nicht mehr.

Erst mit Beginn des 21. Jahrhunderts hat die Bedeutung der Stadt für die bildenden Künste wieder wesentlich zugenommen. Seitdem leben und arbeiten eine Vielzahl anerkannter Kunstschaffender in der Stadt. Durch die im internationalen Vergleich sehr hohe Anzahl von über 300 ansässigen Galerien spielt der Standort innerhalb Deutschlands auch auf dem '', 6. April 2008, abgerufen am 1. Januar 2018.</ref>

'''Literatur'''

Zahlreiche erfolgreiche Schriftsteller, Philosophen, Dramaturgen, Historiker, Kritiker, Humoristen und Drehbuchautoren leben und arbeiten in Berlin. Zu den in der Vergangenheit und Gegenwart anerkanntesten Literaten zählen u. a. Moses Mendelssohn, Wilhelm von Humboldt, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Theodor Mommsen, Georg Simmel, Alfred Kerr, , Christian Morgenstern, Joachim Ringelnatz, Kurt Tucholsky, Walter Benjamin, Bertolt Brecht, Vladimir Nabokov, , Christopher Isherwood, Robert Jungk, , , Christa Wolf, Wolfgang Kohlhaase, Heinrich August Winkler, , Max Goldt, Jonathan Franzen und Maxim Biller.

Siehe auch

  • Berliner Statistiken

Literatur

<small> alphabetisch nach Autoren geordnet </small>
  • Udo Arnold: ''Preußen und Berlin. Beziehungen zwischen Provinz und Hauptstadt.'' Verlag Nordostdeutsches Kulturwerk, Lüneburg 1981, ISBN 3-922296-21-1.
  • Michael Bienert: ''Literarisches Berlin: 100 Dichter, Schriftsteller und Publizisten; Wohnorte, Wirken und Werke.'' 3. Aufl. Verlag Jena 1800, Berlin 2013, ISBN 978-3-931911-18-8.
  • Horst Bosetzky, Jan Eik: ''Das Berlin-Lexikon.'' Jaron Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-932202-57-0.
  • , bebra-Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-89809-041-8 (englische, italienische und spanische Ausgaben).
  • Jacob Hein: ''Gebrauchsanweisung für Berlin.'' Vollständig überarbeitete Neuausgabe. Piper, München 2009, ISBN 978-3-492-27576-7.
  • .'' Bd. 49/50). Akademie-Verlag, Berlin 1987, ISBN 3-05-000379-0.
  • Stefan Krätke: ''Berlin ? Stadt im Globalisierungsprozess.'' In: ''Geographische Rundschau.'' 56 (4), 2004, , S. 20?25.
  • Heinz Kullnick: ''Berliner und Wahlberliner. Personen und Persönlichkeiten in Berlin von 1640?1914.'' Hayn, Berlin 1961.
  • Kurt Pomplun: ''Berliner Häuser ? Geschichte u. Geschichten'' (= ''Berliner Kaleidoskop.'' Bd. 14). 2. Aufl. Hessling, Berlin 1975, ISBN 3-7769-0119-5.
  • Wolfgang Ribbe (Hrsg.): ''Geschichte Berlins.'' 2 Bde. 3. Aufl. Berlin 2002 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission zu Berlin, Standardwerk anlässlich des 750. Jubiläums von Berlin).
  • Bodo Rollka (Hrsg.): ''Berliner biographisches Lexikon.'' 2. Aufl. Haude & Spener, 2003.
  • Jutta Rosenkranz (Hrsg.): ''Berlin im Gedicht ? Gedichte aus 250 Jahren.'' 2. Aufl., Husum Druck und Verlagsgesellschaft, Husum 2006, ISBN 3-89876-264-5.
  • Uwe Schaper (Hrsg.) in Verbindung mit dem Landesarchiv Berlin: ''Berlinische Lebensbilder.'' Historische Kommission zu Berlin, Duncker & Humblot, Berlin 1987 ff. (Stand 2015: 10 thematische Einzelbände).
  • Reimer Wulf (Fotos), Karl Kessler (Texte): ''Über den Dächern des Neuen Berlin.'' Herbig, München 2004, ISBN 3-7766-2403-5 (Luftaufnahmendokumentation).

Weblinks

  • Berlin ? Offizielles Stadtportal der Hauptstadt Deutschlands ? Berlin.de
  • Berlin-Bibliographie
  • 3D-Modell der Berliner Innenstadt
  • Berlin von A bis Z, Informationen zur Stadtentwicklung

Einzelnachweise

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