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Startseite > Berlin

{| class="wikitable infobox toptextcells float-right" style="width:330px;"
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! colspan="2" style="font-size:larger"| Land Berlin
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| Landesflagge
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| Landeswappen
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! colspan="2"| Basisdaten
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| ) seit 2019
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| Bruttoinlandsprodukt (BIP): || 153,3 Mrd. ? <small>(2019)</small>
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| Arbeitslosenquote: ||
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| )</small>
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| Einwohner Metropolregion: || 6.195.632 <small>(31. Oktober 2020)</small>
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! colspan="2"| Geographie
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| Geographische Lage: ||
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| )</small>
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| ? davon Wasserfläche: || 59,69 km² (6,7 %)
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| ? Waldfläche: || 163,64 km² (18,4 %)
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| Höhe: || 29,5?
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| Stadtgliederung: || 12 Bezirke, 97 Ortsteile
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! colspan="2"| Politik
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| )
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| Präsident des )
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| Sitzverteilung (160) im Abgeordnetenhaus seit der Wahl 2016:

{{Sitzverteilung
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| Breite = 0.8
}}
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| Bundesratsstimmgewicht: || 4
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|colspan="2" style="text-align:center"|
|}

'''Berlin''' ( Einwohnern pro Quadratkilometer die Deutschlands. In der Agglomeration Berlin leben knapp 4,7 Millionen Einwohner, in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg 6,2 Millionen. Der Stadtstaat besteht aus . Neben den Flüssen Spree und Havel befinden sich im Stadtgebiet kleinere Fließgewässer sowie zahlreiche Seen und Wälder.

Im 13. Jahrhundert erstmals , war Berlin in seiner Geschichte Hauptstadt der Mark Brandenburg, s und Deutschlands. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs unterlag die Stadt 1945 dem ; Ost-Berlin hatte ab 1949 die Funktion als Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik, während West-Berlin sich eng an die alte Bundesrepublik Deutschland anschloss. Mit dem Fall der Berliner Mauer 1989 und der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 wuchsen die beiden Stadthälften wieder zusammen und Berlin erhielt seine Rolle als gesamtdeutsche Hauptstadt zurück. Seit 1999 ist die Stadt Sitz der Bundesregierung, des , des Deutschen Bundestages, des Bundesrates sowie der Bundesministerien, zahlreicher und Botschaften.

Zu den bedeutenden Zweigen der Wirtschaft Berlins gehören unter anderem der Tourismus, die Kreativ- und Kulturwirtschaft, die Biotechnologie und Gesundheitswirtschaft mit Medizintechnik und pharmazeutischer Industrie, die Informations- und Kommunikationstechnologien, die Bau- und Immobilienwirtschaft, der Handel, die Optoelektronik, die Energietechnik sowie die Messe- und Kongresswirtschaft. Die Stadt ist ein europäischer Verkehrsknotenpunkt des Schienen- und Luftverkehrs. Berlin zählt zu den aufstrebenden, internationalen Zentren für innovative

}}

Bis 1997 hielt das Land Berlin die Mehrheit der Anteile an der '', abgerufen am 13. Mai 2021.</ref>

Die : Ihr Anteil lag bei 3 % im Gegensatz zum deutschlandweiten Schnitt von 17 %.

Im Jahr 2017 beschloss das Land Berlin den Kohleausstieg und beendete im selben Jahr die Nutzung der als besonders klimaschädlich geltenden Braunkohle, indem das Heizkraftwerk Klingenberg und das Heizkraftwerk an der Markgrafenstraße auf die Verfeuerung von Erdgas umgestellt wurden.

Der . Der Anstieg dieses Anteils fällt mit 1,3 % im Vergleich zu 1990 geringer aus als der Anstieg des gesamten Endenergieverbrauchs im Land.

Wissenschaft und Bildung

Hochschulen

Berlin schaut auf eine mehr als 200-jährige Wissenschaftsgeschichte zurück. 40 Nobelpreisträger lehrten und arbeiteten an den Instituten und Hochschulen der Stadt. In Berlin konzentrieren sich auch gegenwärtig eine Vielzahl von international ausstrahlenden ? Citylab.com, abgerufen am 11. Juli 2017.</ref>

In Berlin waren im Wintersemester 2016/17 an insgesamt 42 Universitäten und Hochschulen, darunter vier '', abgerufen am 11. Juli 2017.</ref> Damit verzeichnet die Stadt die größte Anzahl an Studenten in Deutschland. Im globalen Umfeld zählt Berlin zu den Weltstädten mit sehr vorteilhaften Studienbedingungen.

Die vier Berliner Universitäten stellen gemeinsam rund 110.000 Studenten. Die im Zuge der sind rund 7.200 Studenten eingeschrieben.

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Die Medizinischen Fakultäten der Freien Universität und der Humboldt-Universität wurden 2003 zur  ? Universitätsmedizin Berlin zusammengefasst. Seitdem ist diese mit ihren vier Standorten die größte medizinische Fakultät Europas.

Im Rahmen der Exzellenzinitiative wurden die FU Berlin und die HU zu Berlin in der dritten Förderlinie positiv begutachtet. Das bereits 2007 ausgezeichnete Zukunftskonzept ?International Network University? der Freien Universität wurde in der Evaluation 2012 bestätigt. Die Humboldt-Universität war mit ihrem Konzept ?Bildung durch Wissenschaft? 2012 erfolgreich. Damit zählen beide Hochschulen zu den elf deutschen .

Die .

Forschung

Berlin ist seit 2012 die forschungsstärkste Region in Deutschland. Jährlich werden in Berlin rund 1,8 Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in Wissenschaft und Forschung investiert.

Über 60.000 Beschäftigte lehren, forschen und arbeiten an den über 70 außeruniversitären öffentlich finanzierten Forschungseinrichtungen. Auch die großen nationalen Forschungsorganisationen Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft und Max-Planck-Gesellschaft sind mit mehreren Instituten vertreten, ebenso verschiedene Bundesministerien mit insgesamt acht Forschungsinstituten. Die meisten Einrichtungen der Wissenschaft konzentrieren sich an den Standorten in Buch, Charlottenburg, Dahlem, Mitte sowie am Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Adlershof. Das Land Berlin ist ?Korporativ Förderndes Mitglied? der Max-Planck-Gesellschaft.

Die Internationale Mathematische Union, ein Mathematik-Weltverband, der alle vier Jahre die global renommierte Fields-Medaille verleiht, hat ihren Sitz in Berlin.

Kinderbetreuung und Schulsystem

In Berlin besteht ab dem vollendeten ersten Lebensjahr für jedes Kind ein Rechtsanspruch auf eine tägliche Halbtagsförderung von bis zu sieben Stunden in einer Kindertagesstätte bzw. in der Kindertagespflege. ''.</ref>

Berlin hat eine sechsjährige Grundschule und seit 2010 ein sich anschließendes zweigliedriges Oberschulsystem mit Integrierten Sekundarschulen und Gymnasien. Im Schuljahr 2015/16 gab es in Berlin knapp 340.000 Schüler an 799 allgemeinbildenden Schulen, darunter 138 Privatschulen. Das Land verfügt über 433 Grund- und 165 integrierte Sekundarschulen, des Weiteren 113 Gymnasien, 10 Waldorf- und 77 Sonderschulen.

Im Januar/Februar 2004 verabschiedete das Abgeordnetenhaus ein neues Schulgesetz mit folgenden wesentlichen Reformen. Eine Verkürzung der Schulzeit bis zum Abitur (Allgemeine Hochschulreife) von dreizehn auf , der in der zehnten Klasse stattfindende Mittlere Schulabschluss und eine schriftliche Prüfung zum Erhalt des Realschulabschlusses. Diese Prüfung wird auch an den Gymnasien abgelegt. Das Zentralabitur wurde in den Fächern Deutsch, Mathematik und den Fremdsprachen eingeführt. An dreizehn Gymnasien mit ?? ist es möglich, das Abitur ein Jahr früher abzulegen, das heißt, seit dem Inkrafttreten des neuen Schulgesetzes nach elf Jahren.

Insgesamt 38.633 Lehrlinge befanden sich 2016 in einer Berufsausbildung, darunter 9.355 im Handwerk. 18.273 Azubis erwarben einen Berufsabschluss.

Bibliotheken

Die Staatsbibliothek zu Berlin mit einem Bestand von 25 Millionen Werken ist die größte wissenschaftliche Universalbibliothek im deutschen Sprachraum und eine der bedeutendsten in der Europäischen Union.

Weitere große wissenschaftliche Bibliotheken sind die , die und die Zentralbibliothek der TU und UdK. Die Zentral- und Landesbibliothek Berlin ist die öffentliche Zentralbibliothek des Landes Berlin.

Die Berliner Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin stellt mit ihrem Bestand (ca. 400.000 Bände zur europäischen Kunstgeschichte und rund 1400 internationale Zeitschriften) eine der bedeutendsten kunstwissenschaftlichen Spezialbibliotheken in Deutschland dar.

In jedem Berliner Bezirk gibt es mindestens eine ''Bezirksbibliothek'', weitere Filialen sind in den Ortsteilen angesiedelt. Im Jahr 2014 zählten die Berliner Bibliotheken mehr als neun Millionen Besucher, die rund 23 Millionen Entleihungen vornahmen.

Kultur

{{Mehrere Bilder
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| Bild1 = Berlin Dance Performance 2010.jpg
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| Untertitel1 = Tanzrevue im Friedrichstadt-Palast
| Bild2 = Die Toten Hosen @ SO36.jpg
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| Untertitel2 = Konzert im SO36}}

Berlin ist ein international herausragendes Zentrum der Künste und genießt den Ruf einer europäischen ? bezeichneten Bürgerkultur in Berlin um 1800.

Renommierte Einrichtungen, täglich stattfindende Ereignisse der populären Künste und ein sich stetig im Wandel befindliches Szeneleben prägen die kulturelle Landschaft Berlins.

Zu den bedeutenden Institutionen der Stadt zählt u.?a. die Deutsche Filmakademie, die jährlich den Deutschen Filmpreis in Berlin verleiht. Die , gegründet 1988, hat ihren Sitz ebenfalls in Berlin.

Musik

In Berlin bestehen mehrere Orchester: Die international renommierten Berliner Philharmoniker, die Staatskapelle Berlin, das Konzerthausorchester Berlin, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, der Rundfunkchor Berlin und der RIAS Kammerchor. Diese Ensembles treten im Konzerthaus Berlin, der Berliner Philharmonie und in anderen Sälen in Deutschland oder auf Tourneen auf der ganzen Welt auf.

Daneben verfügt Berlin über drei Opernhäuser: die Staatsoper Unter den Linden, die Deutsche Oper und die Komische Oper. Mit der und der werden zwei Freiluftbühnen regelmäßig für Musikveranstaltungen genutzt.

Im Chorverband Berlin sind 236 Laienchöre mit über 10.000 Mitgliedern vereinigt. Die Sing-Akademie zu Berlin besteht als Wiege der bürgerlichen Musikpflege in Berlin seit 1791.

Zu den berühmten Komponisten und Dirigenten Berlins zählen Paul Lincke, Walter Kollo, Herbert von Karajan, Daniel Barenboim, Sir Simon Rattle und Kurt Sanderling.

Festlichkeiten

Mehrere tausend Veranstaltungen mit den unterschiedlichsten kulturellen Ausrichtungen finden jeden Monat in Berlin statt. Im Februar werden die Internationalen Filmfestspiele abgehalten. Die auch ''Berlinale'' genannte Festlichkeit gilt als die größte Publikumsveranstaltung der Welt. Der Wettbewerb schließt mit der Verleihung des Goldenen und der .

Während des gesamten Jahres ist Berlin Spielstätte weiterer internationaler Festlichkeiten, von denen einige unter dem organisatorischen Dach der Berliner Festspiele stattfinden. Beim Berliner Theatertreffen werden die bemerkenswertesten deutschsprachigen Theaterinszenierungen einer Saison präsentiert. Weitere Festlichkeiten sind das Literaturfestival, Tanztage Berlin, Tanz im August, Young Euro Classic und die Berlin Biennale.

Umzüge, Paraden und Freiluftkonzerte sind ebenfalls etablierte Ereignisse im Veranstaltungskalender der Stadt. Der Karneval der Kulturen, der Christopher Street Day Berlin und das Berliner Myfest gehören zu den bekanntesten.

Das Jazzfest Berlin wird seit 1964 veranstaltet. Die Veranstaltungsreihe ''Pop-Kultur'' präsentiert alternative Musikstile. Seit 2015 findet das Lollapalooza in Berlin statt. Das Festival of Lights Berlin gehört zu den bekanntesten Lichtkunstveranstaltungen weltweit.

In keiner anderen europäischen Metropole werden zur Weihnachtszeit vergleichbar viele Weihnachtsmärkte eingerichtet. Mehr als fanden in Berlin jedes Jahr bis 2019 statt. Die Silvesterfeier am Brandenburger Tor zählt zu den bestbesuchten des Kontinents.

Theater

Zahlreiche Theaterbühnen prägen die kulturelle Landschaft der Metropole. Die bekanntesten sind das Berliner Ensemble, die , die , das Deutsche Theater, das Maxim-Gorki-Theater, das Renaissance-Theater sowie die Jugendtheater Grips-Theater und Theater an der Parkaue.

Das Theater des Westens und das Theater am Potsdamer Platz bieten in erster Linie Musicals. Groß inszenierte Revuen werden im Friedrichstadt-Palast gezeigt. Der Wintergarten in dem jährlich das International Burlesque Festival stattfindet und das sind für ihr berühmt.

Bühnen wie , die Distel oder der Quatsch Comedy Club sind für Kabarett und satirische Unterhaltungsprogramme bekannt. Das Radialsystem V hat sich mit Tanz- und einen Namen gemacht.

Museen

Berlin verfügt über eine Vielzahl von Museen. Im Jahr 1841 bestimmte eine königliche Order, die von Spree und Kupfergraben umflossene Museumsinsel im nördlichen Teil der Spreeinsel zu einem ?der Kunst und der Altertumswissenschaft geweihten Bezirk?. Schon zuvor war dort das Alte Museum am Lustgarten entstanden, dem mehrere Museen, wie das Neue Museum, die Alte Nationalgalerie, das heutige Bode-Museum und das Pergamonmuseum folgten. Diese Museen sind in erster Linie durch ihre Exponate aus der Zeit der Antike berühmt. 1999 wurde die Museumsinsel in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Das Schloss Bellevue liegt weiter westlich am Nordrand des Großen Tiergartens zwischen der Spree und der . Die klassizistische Dreiflügelanlage wurde 1786 erbaut und dient heute dem Bundespräsidenten als Amtssitz. Die bekannteste Einkaufspromenade in Berlin ist der mit seinen zahlreichen Hotels, Geschäften und Restaurants. Die im Zweiten Weltkrieg zerstörte wurde 1895 erbaut. Ihre Turmruine blieb als Mahnmal erhalten. Die östliche Verlängerung des Kurfürstendamms bildet die , wo sich mit dem KaDeWe (Kaufhaus des Westens) das größte Kaufhaus des europäischen Kontinents und das 1965 erbaute Europa-Center befinden.

In Charlottenburg steht der 150 Meter hohe Funkturm, der 1926 anlässlich der entstand und sehr schnell zu einem der Wahrzeichen Berlins avancierte. Weitere Bauwerke sind das Schloss Charlottenburg (Baubeginn 1695), ein barocker Repräsentationsbau der Hohenzollern mit bedeutender Gemäldesammlung, die Zitadelle Spandau sowie das an Havel und gelegene Schloss Glienicke. In dem ebenfalls im Stil des Klassizismus durch Karl Friedrich Schinkel umgebauten Schloss Tegel sind die Brüder Wilhelm und Alexander von Humboldt aufgewachsen. Im Ortsteil Prenzlauer Berg befinden sich viele Wohnbauten aus der und belebte Straßen wie die Kastanienallee.

Die heutige Karl-Marx-Allee wurde im repräsentativen Stil des sozialistischen Klassizismus erbaut. Sie verläuft vom Alexanderplatz bis zum Frankfurter Tor. Die beiden Türme entstanden in Anlehnung an die doppelten Kuppeln des Gendarmenmarktes unter dem deutschen Architekten Hermann Henselmann.

Auf der internationalen Bauausstellung Interbau im Jahr 1957 präsentierten namhafte Architekten wie Walter Gropius, Le Corbusier und Oscar Niemeyer ihre Entwürfe. Realisiert wurden die Bauvorhaben im Hansaviertel. Die Kongresshalle mit der freitragenden Dachkonstruktion wurde 1957 als Beitrag der Vereinigten Staaten errichtet.

Sport

In Berlin gab es im Jahr 2016 etwa 2400 Sportvereine, in denen sich rund 640.000 Aktive dem Breitensport widmeten. und die Wasserfreunde Spandau 04 (Wasserball).

Berlin war in der Geschichte mehrfach Austragungsort internationaler Sportwettkämpfe. 1936 wurden die Olympischen Sommerspiele in der Stadt abgehalten. Während der wurden drei Spiele der ersten Finalrunde in Berlin ausgetragen. 2006 fanden Vorrunden-, ein Viertelfinal- und das Finalspiel der im Olympiastadion statt. 2009 wurden auch die Leichtathletik-Weltmeisterschaften dort ausgetragen.

Jedes Jahr findet einer der weltgrößten , das Finale des DFB-Pokals sowie die Leichtathletik-Veranstaltung ISTAF in Berlin statt. Seit 2015 wird der Berlin E-Prix, ein Automobilrennen der FIA-Formel-E-Meisterschaft, in Berlin ausgetragen.

Alle zwei Jahre jeweils zur Fußball Europa- und Weltmeisterschaft finden große statt, bei denen zehntausende Zuschauer die Fußballspiele auf Großbildleinwänden verfolgen. Der Veranstaltungsort, die Fanmeile, hat seinen Platz in der .

In Berlin wurden die aktuellen Weltrekorde (Stand: 2021) im Marathon- ('', abgerufen am 8. November 2017.</ref>

Der Deutsche Olympische Sportbund betreibt mit dem einen von 19 Olympiastützpunkten. Rund 500 Bundeskaderathleten aus über 30 olympischen Sportarten bilden das leistungssportliche Kontingent. Bekannte Berliner oder in Berlin lebende Olympioniken sind Franziska van Almsick, Christoph und Robert Harting, Katarina Witt sowie Claudia Pechstein.

Zu den größten Sportstätten der Stadt gehören das mit bis zu 11.900 Plätzen.

Freizeit

Etwa 18 Prozent der Berliner Stadtfläche ist bewaldet. Die Stadtforstverwaltung Berliner Forsten betreut mit rund 29.000 Hektar die größte Stadtwaldfläche Deutschlands. Zu den größten Wäldern gehört der Grunewald, der von der Grunewaldseenkette durchzogen und im Westen von der Havel begrenzt wird, sowie der Spandauer Forst im äußersten Nordwesten. Mit dem Wannsee liegt in Zehlendorf ein viel besuchtes Naherholungsgebiet, das vor allem durch das Strandbad bekannt ist.

Im Südosten Berlins bildet der .

In den urbaneren Bereichen der Stadt haben sich an den Fluss- und Seenlandschaften der Spree und Havel einige Strandbars etabliert. Die vernetzen als Wanderwege einen großen Teil der Parks, Grünanlagen, umliegenden Regionalparks und Berliner Wasserläufe.

Berlin ist außerdem weltweit für sein (Stand: 2018).

Küche

In Berlin existieren etwa 5000 Cafés, Bars und Restaurants (Stand: 2018). Berlin zählte damit zu den europäischen Städten mit den meisten Sterne-Restaurants.

Als typische Berliner Speisen gelten beispielsweise Kasseler, Bulette und Leber nach ?Berliner Art?. Die Kartoffel ist in deutschsprachigen Haushalten in ihren diversen Zubereitungsformen eine allgegenwärtige Essensbeilage. Die Schrippe, und der Berliner Pfannkuchen sind berlintypische Gebäcke. Das Deutsche Brotinstitut hat seinen Sitz in Berlin.

Die am häufigsten verkauften Imbissgerichte in der Stadt sind Currywurst (häufig mit Pommes frites) und verschiedenste Varianten des s. Daneben besaß Berlin bis Ende des 20. Jahrhunderts Berlin eine Brautradition. Die gängigste Biersorte ist das Pilsener. Als traditionelles Mixgetränk gilt der Futschi.

Berlin in der Kunst

'''Film'''

Berlin spielte als Produktionsstandort in der ''; abgerufen am 14. August 2018.</ref> Obwohl die Stadt in der Gegenwart einen der größten Filmproduktionsorte in Deutschland darstellt, fällt es den dort hergestellten Filmen schwer im heimatlichen und europäischen Markt Zuschauer anzuziehen.

Folgende Auswahl von Berliner Filmproduktionen spielen in Berlin oder handeln von der Metropole: '''' (1927), ''M'' (1931), '''' (1956), ''Die Legende von Paul und Paula'' (1973), ''Christiane F. ? Wir Kinder vom Bahnhof Zoo'' (1981), '''' (1987), ''Linie 1'' (1988), ''Lola rennt'' (1998), ''Sonnenallee'' (1999), ''Good Bye, Lenin!'' (2003), ''Das Leben der Anderen'' (2006) und ''Who Am I ? Kein System ist sicher'' (2014).

Neben deutschen Produktionen fanden seit den 1950er-Jahren auch immer wieder internationale Film- und Serienproduktionen in Berlin statt. U.?a. waren das ''''.

Seit Jahrzehnten gibt es auch viele deutsche Serien die in Berlin spielen und/oder Berlin thematisieren. Darunter waren u.?a. ''Drei Damen vom Grill'', ''Ich heirate eine Familie'', ''Liebling Kreuzberg'', ''Verliebt in Berlin'', ''Gute Zeiten, schlechte Zeiten'', ''Berlin, Berlin'', '''', ''Deutschland 83'', ''4 Blocks'', ''Babylon Berlin'' und ''Unorthodox''.

'''Malerei'''

Ab 1893 fand jährlich die überregional bedeutende statt. Mit dem Aufkommen der Berliner Secession 1898, die den Impressionismus in der Malerei prägte, etablierte sich Berlin als herausragendes Zentrum der bildenden Kunst in Deutschland.

Durch den Umzug der expressionistisch arbeitenden nach Berlin erlangte die Kunstszene der Metropole Weltgeltung. Nach 1933 und 1945 gelang der Anschluss an die internationale Kunstwelt jedoch nicht mehr.

Erst mit Beginn des 21. Jahrhunderts hat die Bedeutung der Stadt für die bildenden Künste wieder wesentlich zugenommen. Seitdem leben und arbeiten eine Vielzahl anerkannter Kunstschaffender in der Stadt. Durch die im internationalen Vergleich sehr hohe Anzahl von über 300 ansässigen Galerien spielt der Standort innerhalb Deutschlands auch auf dem '', 6. April 2008, abgerufen am 1. Januar 2018.</ref>

'''Literatur'''

Zahlreiche erfolgreiche Schriftsteller, Philosophen, Dramaturgen, Historiker, Kritiker, Humoristen und Drehbuchautoren leben und arbeiten in Berlin. Zu den in der Vergangenheit und Gegenwart anerkanntesten Literaten zählen u.?a. Moses Mendelssohn, Wilhelm von Humboldt, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Theodor Mommsen, Georg Simmel, Alfred Kerr, , Christian Morgenstern, Joachim Ringelnatz, Kurt Tucholsky, Walter Benjamin, Bertolt Brecht, Vladimir Nabokov, , Christopher Isherwood, Robert Jungk, , , Christa Wolf, Wolfgang Kohlhaase, Heinrich August Winkler, , Max Goldt, Jonathan Franzen und Maxim Biller.

'''Musik'''
{{Galerie
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|Datei:Marlene Dietrich.png|Schauspielerin und Sängerin Marlene Dietrich, 1932
|Datei:AVROs danstoernooi in het Kurhaus te Scheveningen optreden van Conny Froboess, Bestanddeelnr 911-0298.jpg|Cornelia Froboess, 1960
|Datei:Duitse zangeres Hildegard Knef maakt TV opnamen Hildegard Knef met microfoon, Bestanddeelnr 254-8442.jpg|Hildegard Knef, 1969
|Datei:The Thin White Duke 76.jpg|David Bowie, 1976
|Datei:Die ärzte Köln 1998.jpg|, 1998
}}

Seit der Entwicklung Berlins zur Millionenmetropole Ende des 19. Jahrhunderts entstanden in der ,'' abgerufen am 16. Mai 2010.</ref>

Eines der frühen Musikstücke ist ''Berliner Luft'' (1899), das mitunter als inoffizielle Landeshymne gespielt wird. Weitere bekannte Lieder sind u.?a. ''Pack die Badehose ein'' (1951), ''Heimweh nach dem Kurfürstendamm'' (1963) und ''Berlin'' (1980).

Zu den erfolgreichsten Künstlern, Sängern und Bands, die in Berlin geboren wurden oder langjährig gewirkt haben oder wirken, gehören u.?a. Comedian Harmonists, Marlene Dietrich, Hildegard Knef, Conny Froboess, Rio Reiser, , Ideal, City, Nina Hagen, Thomas Quasthoff, Tangerine Dream, Max Raabe, Harald Juhnke, Ton Steine Scherben, Reinhard Mey, Roland Kaiser, Helga Hahnemann, Frank Zander, , Rammstein, Seeed, Bushido und Paul van Dyk.

Internationale Musiker wie Leonard Cohen, David Bowie, Iggy Pop, Lou Reed oder die Band U2 sangen über Berlin oder produzierten ihre Alben in der Stadt. Die Hansa-Tonstudios waren dabei für viele Künstler eine wichtige Anlaufstelle um ihre Musikaufnahmen zu realisieren. Durch die große und vielseitige Musikszene Berlins zählt die Metropole zu den meistbesungenen Städten der Welt.

Siehe auch

  • Berliner Statistiken

Literatur

<small> alphabetisch nach Nachnamen geordnet </small>

  • Udo Arnold: ''Preußen und Berlin. Beziehungen zwischen Provinz und Hauptstadt.'' Verlag Nordostdeutsches Kulturwerk, Lüneburg 1981, ISBN 3-922296-21-1.
  • Michael Bienert: ''Literarisches Berlin: 100 Dichter, Schriftsteller und Publizisten; Wohnorte, Wirken und Werke.'' 3. Aufl. Verlag Jena 1800, Berlin 2013, ISBN 978-3-931911-18-8.
  • Jens Bisky: ''Berlin. Biographie einer großen Stadt.'' Rowohlt Berlin, Berlin 2019, ISBN 978-3-87134-814-3.
  • Horst Bosetzky, Jan Eik: ''Das Berlin-Lexikon.'' Jaron Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-932202-57-0.
  • Deutscher Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin-Brandenburg e. V. (Hrsg.): Unvollendete Metropole. Band 1: 100 Jahre Städtebau für Groß-Berlin. Band 2: Internationaler Wettbewerb Berlin-Brandenburg 2070. Blick nach Europa. Berlin 2020, ISBN 978-3-86922-241-7.
  • , bebra-Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-89809-041-8 (englische, italienische und spanische Ausgaben).
  • Jacob Hein: ''Gebrauchsanweisung für Berlin.'' Vollständig überarbeitete Neuausgabe. Piper, München 2009, ISBN 978-3-492-27576-7.
  • .'' Bd. 49/50). Akademie-Verlag, Berlin 1987, ISBN 3-05-000379-0.
  • Wilhelm Heyne Verlag (Hrsg.): ''Das kleine Buch für den Berliner mit Herz und Schnauze'', mit Bildern von Michel Meyer, Verlag Wilhelm Heyne, München 1994, ISBN 3-453-08068-8.
  • Stefan Krätke: ''Berlin ? Stadt im Globalisierungsprozess.'' In: ''Geographische Rundschau.'' 56 (4), 2004, , S. 20?25.
  • {{Literatur

  • Heinz Kullnick: ''Berliner und Wahlberliner. Personen und Persönlichkeiten in Berlin von 1640?1914.'' Hayn, Berlin 1961.
  • Kurt Pomplun: ''Berliner Häuser ? Geschichte und Geschichten'' (= ''Berliner Kaleidoskop.'' Bd. 14). 2. Aufl. Hessling, Berlin 1975, ISBN 3-7769-0119-5.
  • Wolfgang Ribbe (Hrsg.): ''Geschichte Berlins.'' 2 Bde. 3. Aufl. Berlin 2002 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission zu Berlin, Standardwerk anlässlich des 750. Jubiläums von Berlin).
  • Bodo Rollka (Hrsg.): ''Berliner biographisches Lexikon.'' 2. Aufl. Haude & Spener, 2003.
  • Jutta Rosenkranz (Hrsg.): ''Berlin im Gedicht ? Gedichte aus 250 Jahren.'' 2. Aufl., Husum Druck und Verlagsgesellschaft, Husum 2006, ISBN 3-89876-264-5.
  • Uwe Schaper (Hrsg.) in Verbindung mit dem Landesarchiv Berlin: ''Berlinische Lebensbilder.'' Historische Kommission zu Berlin, Duncker & Humblot, Berlin 1987 ff. (Stand 2015: 10 thematische Einzelbände).
  • Reimer Wulf (Fotos), Karl Kessler (Texte): ''Über den Dächern des Neuen Berlin.'' Herbig, München 2004, ISBN 3-7766-2403-5 (Luftaufnahmendokumentation).

Weblinks

  • Berlin-Bibliographie
  • 3D-Modell der Berliner Innenstadt
  • Berlin von A bis Z ?

Einzelnachweise

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<ref name="erikpeter"></ref>

</references>

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