Willkommen auf PARKHäUSER-BERLIN.DE

parkhäuser-berlin.de bietet Ihnen weiterführende Links auf Webseiten zum Thema Parkhaus

Startseite > Berlin

{| class="wikitable toptextcells float-right" style="width:330px; background:#FFFFFF;"
! colspan="2" class="hintergrundfarbe5" style="font-size:larger;"| Land Berlin
|-
|
|rowspan="4" style="text-align:center;"|

|- style="text-align:center;"
| Landesflagge
|-
|
|- style="text-align:center;"
| Landeswappen
|-
! colspan="2" class="hintergrundfarbe5"| Basisdaten
|-
| Sprache || Deutsch
|-
| Staatsform || parlamentarische Republik, teilsouveräner Gliedstaat eines Bundesstaates
|-
| Postleitzahlen || 10115?14199
|-
| Telefonvorwahl || 030
|-
| Kfz-Kennzeichen || B
|-
|Gemeindeschlüssel ||11 0 00 000
|-
| Bruttoinlandsprodukt (BIP) || 136,6?Mrd.?? <small>(2017)</small>
|-
| BIP pro Kopf || 38.032?? <small>(2017)</small>
|-
| Schulden || 54,404?Mrd.?? <small>(31. Dezember 2018)</small><ref name="Schulden"></ref>
|-
| || DE-BE
|-
|UN/LOCODE ||
|-
| Anschrift des Regierenden Bürgermeisters und des Senates von Berlin || Berliner Rathaus
Rathausstraße?15
10178 Berlin
|-
| Website: || www.berlin.de
|-
! colspan="2" class="hintergrundfarbe5"| Bevölkerung
|-
| Einwohner: || </ref>
|-
| Ausländeranteil: || 19,2 % <small>(31. Dezember 2017)</small><ref name="Migrationshintergrund">''Einwohnerinnen und Einwohner am Ort der Hauptwohnung in Berlin am 31. Dezember 2016.'' Amt für Statistik Berlin-Brandenburg. Letzter Abruf am 21. Juli 2018.</ref>
|-
| Migrationshintergrundanteil: || 32,5 % <small>(31. Dezember 2017)</small><ref name="Migrationshintergrund" />
|-
| Arbeitslosenquote: ||
|-
| )</small>
|-
| Einwohner Metropolregion: || 6.117.535 <small>(31. Dezember 2017)</small>
|-
! colspan="2" class="hintergrundfarbe5"| Geographie
|-
| Geographische Lage: ||
|-
| )</small>
|-
| ? davon Wasserfläche: || 59,69?km² (6,7 %)
|-
| ? Waldfläche: || 163,64?km² (18,4 %)
|-
| Höhe: || 29,5?
|-
| Stadtgliederung: || 12 Bezirke, 96 Ortsteile
|-
! colspan="2" class="hintergrundfarbe5"| Politik
|-
| )
|-
| Präsident des )
|-
|
|-
| Sitzverteilung (160) im Abgeordnetenhaus seit der Wahl 2016:

{{Sitzverteilung
|LINKE|GRÜNE|SPD|CDU|FDP|AFD|Sonst.
| LINKE = 27
| GRÜNE = 27
| SPD = 38
| CDU = 31
| AFD = 23
| FDP = 12
| Sonst. = 2
| Breite = 0.8
}}
|

{|
|-
| || 38
|-
| || 31
|-
| || 27
|-
| || 27
|-
| || 23
|-
| || 12
|-
| </ref>
|}
|-
|
|-
|
|-
| Bundesratsstimmgewicht: || 4
|-
|colspan="2" style="text-align:center"| (Okt.?2013)
|}

'''Berlin''' </ref> Sie bildet das Zentrum der Metropolregion Berlin/Brandenburg (rund 6?Millionen Einwohner) und der Agglomeration Berlin (rund 4,5?Millionen Einwohner). Der Stadtstaat besteht aus zwölf Bezirken. Neben den Flüssen Spree und Havel befinden sich im Stadtgebiet kleinere Fließgewässer sowie zahlreiche Seen und Wälder.

Urkundlich erstmals im 13.?Jahrhundert erwähnt, war Berlin im Verlauf der Geschichte und in verschiedenen Staatsformen Residenz- und Hauptstadt Brandenburgs, Preußens und des Deutschen Reichs. Ab 1949 war der Ostteil der Stadt Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik. Mit der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 wurde Berlin wieder gesamtdeutsche Hauptstadt und in der Folge Sitz der Bundesregierung, des Bundespräsidenten, des Bundestages, des Bundesrates sowie zahlreicher Bundesministerien und Botschaften.

Zu den bedeutenden Wirtschaftszweigen in Berlin gehören unter anderem der Tourismus, die Kreativ- und Kulturwirtschaft, die Biotechnologie und Gesundheitswirtschaft mit Medizintechnik und pharmazeutischer Industrie, die Informations- und Kommunikationstechnologien, die Bau- und Immobilienwirtschaft, der Handel, die Optoelektronik, die Energietechnik sowie die Messe- und Kongresswirtschaft. Die Stadt ist ein europäischer Knotenpunkt des Schienen- und Luftverkehrs. Berlin zählt zu den aufstrebenden, internationalen Zentren für innovative Unternehmensgründer und verzeichnet jährlich hohe Zuwachsraten bei der Zahl der Erwerbstätigen.

Berlin gilt als , abgerufen am 16.?April 2010 (englisch).</ref>

Geographie

Lage

Berlins markanter Bezugspunkt, das entfernt.

Das historische Zentrum liegt an der schmalsten und damit verkehrsgünstigsten Stelle des Warschau-Berliner Urstromtals, das Berlin vom Südosten zum Nordwesten hin durchquert und von der Spree in Ost-West-Richtung durchflossen wird. Der nordöstliche Teil Berlins liegt auf der Hochebene des Barnim, knapp die Hälfte der Stadtfläche im südwestlichen Bereich liegt auf der Hochebene des Teltow. Der westlichste Bezirk, Spandau, verteilt sich auf das Berliner Urstromtal, das Brandenburg-Potsdamer Havelgebiet und die Zehdenick-Spandauer Havelniederung. Die Landschaft Berlins entstand im Eiszeitalter während der jüngsten Vereisungsphase, der Weichsel-Eiszeit. Vor etwa 20.000?Jahren war das Gebiet Berlins vom mehrere 100?Meter mächtigen skandinavischen Eisschild (Gletscher) bedeckt. Beim Rückschmelzen des Gletschers entstand vor etwa 18.000?Jahren das Berliner Urstromtal.

Gewässer und Erhebungen

Berlin hat zahlreiche Fließgewässer und Seen. Die Spree mündet in Spandau in die Havel, die den Westen Berlins in Nord-Süd-Richtung durchfließt. Berliner Nebenflüsse der Spree sind die Panke, die Dahme, die Wuhle und die Erpe. Der Flusslauf der Havel, eigentlich eine glaziale Rinne, ähnelt dabei oft einer Seenlandschaft; die größten Ausbuchtungen bilden der Tegeler See und der Große Wannsee. Jeweils zum Teil in Berlin liegen die der Havel zufließenden Bäche Tegeler Fließ und Bäke. Größter See Berlins ist der Große Müggelsee in Treptow-Köpenick.

In Berlin sind 13?Wasserschutzgebiete auf einer Fläche von rund 212?km² durch Wasserschutzgebietsverordnungen ausgewiesen. Im Verhältnis zur Gesamtstadtfläche von rund 890?km² sind damit etwa ein Viertel des Stadtgebietes als Wasserschutzgebiete ausgewiesen.

Die höchsten Erhebungen Berlins sind als höchste natürliche Bodenerhebung der Große Müggelberg () am Spektesee im Bezirk Spandau.

Wälder und Parkanlagen

Berlin besitzt neben ausgedehnten Waldgebieten im Westen und Südosten des Stadtgebietes (Berliner Forsten) viele große Parkanlagen. Da auch fast alle Straßen von Bäumen gesäumt sind, gilt Berlin als besonders grüne Stadt.

In Berlin gibt es insgesamt rund 440.000 Straßenbäume, darunter 153.000 und bieten vielfältige Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten.

Im Zentrum der Stadt liegt der setzen an einigen Stellen schmuckgärtnerische Akzente.

Neben dem Tiergarten gehört der Treptower Park im Südosten Berlins zu den bedeutendsten Parks der Stadt. Er wurde von 1876 bis 1882 vom ersten Berliner Gartenbaudirektor Gustav Meyer angelegt und war 1896 Schauplatz der ''Großen Berliner Gewerbeausstellung''. Die weite an der Spree sich hinziehende Gartenlandschaft ist eines der beliebtesten Ausflugsziele der Berliner, nicht zuletzt auch wegen der bereits 1821/1822 von Carl Ferdinand Langhans als ''Gasthaus an der Spree'' erbauten heutigen Gaststätte Zenner.

Die größte als Park bezeichnete Anlage Berlins ist der Tempelhofer Park, der auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof entstand.

Eine Besonderheit unter den Parks ist der der Welt.

Weitere Parkanlagen in Berlin sind die Schlossgärten in Charlottenburg, Glienicke und auf der Pfaueninsel (die letzten beiden gehören zum UNESCO-Welterbe), die historischen Parkanlagen Lustgarten, Viktoriapark, Rudolph-Wilde-Park und Schillerpark und die zahlreichen großen Volksgärten. Im Britzer Garten fand 1985 die Bundesgartenschau statt, in den heutigen Gärten der Welt 1987 die ''Berliner Gartenschau''. 2017 fand dort die Internationale Gartenausstellung statt. Der Mauerpark auf dem ehemaligen Todesstreifen der Berliner Mauer, das Naturschutzgebiet Schöneberger Südgelände, der Görlitzer Park und der Spreebogenpark gehören zu den jüngeren Parkanlagen Berlins.

Zoos und Schutzgebiete

{{Mehrere Bilder
| align = right
| Richtung = horizontal
| Bild1 = Panthera tigris corbetti (Tierpark Berlin) 841-723-(118).jpg
| Breite1 = 180
| Untertitel1 = Tiger im Tierpark (Bezirk Lichtenberg)
| Bild2 = Giraffe-berlin-zoo.jpg
| Breite2 = 181
| Untertitel2 = Zoologischer Garten Berlin, artenreichster Zoo der Welt}}

Berlin verfügt über mehrere der größte Landschaftstiergarten Europas.

In Berlin gibt es 43 .

Klima

Die Stadt befindet sich in der gemäßigten Klimazone am Übergang vom maritimen zum kontinentalen Klima. Die durchschnittliche Jahrestemperatur in Berlin-Dahlem beträgt 9,5?°C und die mittlere jährliche Niederschlagsmenge 591?mm. Die wärmsten Monate sind Juli und August mit durchschnittlich 19,1 beziehungsweise 18,2?°C und der kälteste der Januar mit 0,6?°C im Mittel. Der bisherige Temperaturhöchstwert in Berlin wurde am 16. Juli 2007 mit einer Höchsttemperatur von 38,6?°C an der Station Kaniswall gemessen. Hinsichtlich der Windgeschwindigkeiten und der Windrichtungsverteilung ist ein zweigeteiltes Maximum zu verzeichnen. Demnach wird in Berlin am häufigsten Nordwest- und Südwestwind beobachtet, der besonders im Winter mit höheren Geschwindigkeiten verbunden ist und meist maritime, gut durchmischte und saubere Meeresluft herantransportiert.
Das zweite Maximum aus Südost und Ost ist oft kennzeichnend für Hochdruckwetterlagen kontinentaler Luftmassen, was je nach Jahreszeit zu sehr heißen bzw. sehr kalten Tagen führen kann. Letztere Wetterlagen waren bis in die 1980er Jahre kennzeichnend für Smog-Situationen, da sich die in der Stadt produzierten Schadstoffe (vor allem aus dem Ofenbrand und den Autoabgasen) aufgrund der austauscharmen Witterung nicht verflüchtigen konnten. Der starke Rückgang der Ofenheizung und das Aufkommen der Abgasfilter und Fahrzeugkatalysatoren in den 1990er Jahren haben dieses Problem deutlich abgemildert.

{{Klimatabelle
| TABELLE =
| DIAGRAMM TEMPERATUR = rechts
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG = deaktiviert
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG HÖHE = 200
| QUELLE = DWD, Daten: 1971?2000
| Überschrift =
| Ort = Berlin

}}

2014 lief die scheiterte im Jahr 2013.

Die : Ihr Anteil lag bei 3 % im Gegensatz zum deutschlandweiten Schnitt von 17 %.

Der . Der Anstieg dieses Anteils fällt mit 1,3 % im Vergleich zu 1990 geringer aus als der Anstieg des gesamten Endenergieverbrauchs im Land.

Kommunikation

Seit Januar 2014 ist mit .berlin eine Neue Top-Level-Domain für Internetadressen (Domains) für Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen mit Bezug zu Berlin in Betrieb.<ref name="berlin.de">''Beteiligungsbericht 2016 dotBERLIN GmbH & Co. KG ".berlin"''. Abgerufen am 18. Januar 2018.</ref>

Wissenschaft und Bildung

Hochschulen

Berlin schaut auf eine mehr als 200-jährige Wissenschaftsgeschichte zurück. 40 Nobelpreisträger lehrten und arbeiteten an den Instituten und Hochschulen der Stadt. In Berlin konzentrieren sich auch gegenwärtig eine Vielzahl von international ausstrahlenden ? Citylab.com, abgerufen am 11. Juli 2017.</ref>

In Berlin waren im Wintersemester 2016/17 an insgesamt 42 Universitäten und Hochschulen, darunter vier Kunsthochschulen, rund 180.000?Studenten eingeschrieben.

Die vier Berliner Universitäten stellen gemeinsam etwa 110.000 Studierende. Die im Zuge der studieren rund 7.200?Lernende.

<gallery mode="packed">
L'université Humboldt (Berlin) (9634657735).jpg|Humboldt-Universität zu Berlin in Mitte
State Council building in Berlin.jpg|European School of Management and Technology
2016 Charite Hospital.jpg|Charité
2011FUBerlin.jpg|Die Freie Universität in Dahlem
Berlin Charlottenburg TU ZEMS.jpg|EIT Gebäude der TU Berlin
</gallery>

Die Medizinischen Fakultäten der Freien Universität und der Humboldt-Universität wurden 2003 zur Charité?? Universitätsmedizin Berlin zusammengefasst. Seitdem ist diese mit ihren vier Standorten die größte medizinische Fakultät Europas.

Im Rahmen der Exzellenzinitiative wurden die Freie Universität Berlin und die Humboldt-Universität zu Berlin in der dritten Förderlinie positiv begutachtet. Das bereits 2007 ausgezeichnete Zukunftskonzept ?International Network University? der Freien Universität wurde in der Evaluation 2012 bestätigt. Die Humboldt-Universität war mit ihrem Konzept ?Bildung durch Wissenschaft? 2012 erfolgreich. Damit zählen beide Hochschulen zu den elf deutschen Eliteuniversitäten.

Die .

Forschung

Berlin ist seit 2012 die forschungsstärkste Region in Deutschland. Jährlich werden in Berlin rund 1,8?Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in Wissenschaft und Forschung investiert.

Über 60.000 Beschäftigte lehren, forschen und arbeiten an den über 70 außeruniversitären öffentlich finanzierten Forschungseinrichtungen. Auch die großen nationalen Forschungsorganisationen Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft und Max-Planck-Gesellschaft sind mit mehreren Instituten vertreten, ebenso verschiedene Bundesministerien mit insgesamt acht Forschungsinstituten. Die meisten Einrichtungen der Wissenschaft konzentrieren sich an den Standorten in Buch, Charlottenburg, Dahlem, Mitte sowie am Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Adlershof. Das Land Berlin ist ?Korporativ Förderndes Mitglied? der Max-Planck-Gesellschaft.

Die Internationale Mathematische Union, ein Mathematik-Weltverband, der alle vier Jahre die global renommierte Fields-Medaille verleiht, hat ihren Sitz in Berlin.

Kinderbetreuung und Schulsystem

In Berlin besteht ab dem vollendeten ersten Lebensjahr für jedes Kind ein Rechtsanspruch auf eine tägliche Halbtagsförderung von bis zu sieben Stunden in einer Kindertagesstätte bzw. in der Kindertagespflege. '', abgerufen am 9. Dezember 2017.</ref>

Berlin hat eine sechsjährige Grundschule und seit 2010 ein sich anschließendes zweigliedriges Oberschulsystem mit Integrierten Sekundarschulen und Gymnasien. Im Schuljahr 2015/16 gab es in Berlin knapp 340.000 Schüler an 799 allgemeinbildenden Schulen, darunter 138 Privatschulen. Das Land verfügt über 433 Grund- und 165 integrierte Sekundarschulen, des Weiteren 113 Gymnasien, 10 Waldorf- und 77 Sonderschulen.

Im Februar 2004 verabschiedete der Senat ein neues Schulgesetz mit folgenden wesentlichen Reformen. Verkürzung der Schulzeit bis zum Abitur (Allgemeine Hochschulreife) von dreizehn auf zwölf Jahre, der in der zehnten Klasse stattfindende Mittlere Schulabschluss und eine schriftliche Prüfung zum Erhalt des Realschulabschlusses. Diese Prüfung wird auch an den Gymnasien abgelegt. Das Zentralabitur wurde in den Fächern Deutsch, Mathematik und den Fremdsprachen eingeführt. An dreizehn Gymnasien mit ?Schnellläuferprogramm? ist es möglich, das Abitur ein Jahr früher abzulegen, das heißt, seit dem Inkrafttreten des neuen Schulgesetzes nach elf Jahren.

Insgesamt 38.633 Lehrlinge befanden sich 2016 in einer Berufsausbildung, darunter 9.355 im Handwerk. 18.273 Azubis erwarben einen Berufsabschluss.

Bibliotheken

Die Staatsbibliothek zu Berlin mit über zehn Millionen Druckschriften ist die größte wissenschaftliche Universalbibliothek im deutschen Sprachraum. Weitere große wissenschaftliche Bibliotheken sind die Universitätsbibliothek der Freien Universität, die Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität und die Zentralbibliothek der TU und UdK. Zur Zentral- und Landesbibliothek Berlin gehört die Amerika-Gedenkbibliothek.

Die Berliner Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin stellt mit ihrem Bestand (ca. 400.000 Bände zur europäischen Kunstgeschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart, rund 1400 internationale Zeitschriften) eine der bedeutendsten kunstwissenschaftlichen Spezialbibliotheken in Deutschland dar.

In jedem Berliner Bezirk gibt es mindestens eine ''Bezirksbibliothek'', weitere Filialen sind in den Ortsteilen angesiedelt. Mit dem Förderprogramm ''Bibliotheken im Stadtteil'' (BIST) (Zeitraum 2007?2015) wurde auch die dezentrale Versorgung der Bevölkerung mit Büchern, Zeitschriften und Medien gesichert.

Kultur

Berlin ist ein herausragendes Kunst- und Kulturzentrum und steht in dem Ruf einer europäischen '', 24. April 2018, abgerufen am 1. August 2018.</ref>

Renommierte Einrichtungen der Hochkultur, täglich stattfindende Ereignisse der populären Künste und ein sich stetig im Wandel befindliches Szeneleben prägen die kulturelle Landschaft Berlins.

Zu den bedeutenden Institutionen der Stadt zählt u.?a. die Deutsche Filmakademie, die jährlich den Deutschen Filmpreis in Berlin verleiht. Die Europäische Filmakademie, gegründet 1988, hat ihren Sitz ebenfalls in Berlin.

Musik

''Siehe auch: Liste von Liedern über Berlin''

Berlin verfügt über drei Opernhäuser: die und in anderen Sälen in Deutschland oder auf Tourneen auf der ganzen Welt auf.

Im Chorverband Berlin sind 236 Laienchöre mit über 10.000 Mitgliedern vereinigt. Die Sing-Akademie zu Berlin besteht als Wiege der bürgerlichen Musikpflege in Berlin seit 1791.

Als Komponisten seien Paul Lincke und Walter Kollo hier zu erwähnen.

Die Musikszene Berlins ist sehr vielfältig. Zu den erfolgreichsten Künstlern und Bands die in Berlin gewirkt haben oder wirken, gehören u.?a. Herbert von Karajan, Daniel Barenboim, Sir Simon Rattle, Kurt Sanderling, Nina Hagen, Thomas Quasthoff, Tangerine Dream, Max Raabe, Paul van Dyk, Harald Juhnke, Ton Steine Scherben, Einstürzende Neubauten, Reinhard Mey, Roland Kaiser, Die Ärzte, Rammstein, Helga Hahnemann, Frank Zander und nicht zuletzt die Comedian Harmonists.

Mit der Berliner Waldbühne und der Kindl-Bühne Wuhlheide werden zwei Freiluftbühnen regelmäßig für Musikveranstaltungen genutzt.

Festivals

Mehrere tausend Veranstaltungen mit den unterschiedlichsten kulturellen Ausrichtungen finden jeden Monat in Berlin statt. Im Februar werden die Internationalen Filmfestspiele abgehalten. Das auch ''Berlinale'' genannte Festival der ''A-Kategorie'' gilt als das größte Publikumsfestival der Welt und als eines der bedeutendsten internationalen Filmfestspiele. Der Wettbewerb schließt mit der Verleihung des Goldenen und der Silbernen Bären.

Während des gesamten Jahres ist Berlin Spielstätte weiterer internationaler Festivals, von denen einige unter dem organisatorischen Dach der Berliner Festspiele stattfinden. Beim Berliner Theatertreffen werden die bemerkenswertesten deutschsprachigen Theaterinszenierungen einer Saison präsentiert. Weitere Festivals sind das Literaturfestival, Tanztage Berlin, Tanz im August, Young Euro Classic und die Berlin Biennale.

Umzüge, Paraden und Freiluftkonzerte sind ebenfalls etablierte Ereignisse im Veranstaltungskalender der Stadt. Der Karneval der Kulturen, der Christopher Street Day Berlin, der Berliner Karnevalsumzug und das Berliner Myfest gehören zu den bekanntesten.

Das Jazzfest Berlin wird seit 1964 veranstaltet. Mit ''Pop-Kultur'' gibt es eine Veranstaltungsreihe für verschiedenste Musikstile. Seit 2015 findet das Lollapalooza-Festival in Berlin statt.

Das Festival of Lights Berlin gehört zu den bekanntesten Lichtkunstfestivals weltweit.

In keiner anderen europäischen Metropole werden zur Weihnachtszeit vergleichbar viele Weihnachtsmärkte eingerichtet. Mehr als 80 Weihnachtsmärkte finden in Berlin jedes Jahr statt. Die Silvesterfeier am Brandenburger Tor zählt zu den bestbesuchten des Kontinents.

Theater

Zahlreiche Theaterbühnen prägen die kulturelle Landschaft der Metropole. Die bekanntesten sind das Berliner Ensemble, die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, die Schaubühne am Lehniner Platz, das Deutsche Theater, das Maxim-Gorki-Theater, das Renaissance-Theater sowie die Jugendtheater Grips-Theater und Theater an der Parkaue.

Das Theater des Westens und das Theater am Potsdamer Platz bieten in erster Linie Musicals. Groß inszenierte Revuen werden im Friedrichstadt-Palast gezeigt. Der Wintergarten in dem jährlich das International Burlesque Festival stattfindet und das Chamäleon sind für ihr Varieté berühmt.

Bühnen wie die Wühlmäuse, die Distel oder der Quatsch Comedy Club sind für Kabarett und satirische Unterhaltungsprogramme bekannt. Das Radialsystem V hat sich mit Tanz- und Performancestücken einen Namen gemacht.

Museen

Berlin verfügt über eine Vielzahl von Museen. Im Jahr 1841 bestimmte eine königliche Order, die von Spree und Kupfergraben umflossene Museumsinsel im nördlichen Teil der Spreeinsel zu einem ?der Kunst und der Altertumswissenschaft geweihten Bezirk?. Schon zuvor war dort das Alte Museum am Lustgarten entstanden, dem mehrere Museen, wie das Neue Museum, die Alte Nationalgalerie, das heutige Bode-Museum und das Pergamonmuseum folgten. Diese Museen sind in erster Linie durch ihre Exponate aus der Zeit der Antike berühmt. 1999 wurde die Museumsinsel in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.<ref name="UNESCO">''World Heritage Site Museumsinsel.'' UNESCO (englisch), abgerufen am 16. April 2010.</ref>

Außerhalb der Museumsinsel befinden sich Museen verschiedener Themengebiete: Das Naturkundemuseum ist mit über 30?Millionen Objekten und dem höchsten Dinosaurierskelett der Welt eines der bedeutendsten Naturkundemuseen weltweit. Im Deutschen Technikmuseum Berlin werden auf 25.000?m² Exponate und Experimente rund ums Thema Technik ausgestellt. Die Gemäldegalerie und Neue Nationalgalerie sind Kunstmuseen im Kulturforum, das Bauhaus-Archiv ist ein Architekturmuseum. Das Deutsche Historische Museum im Zeughaus Unter den Linden veranschaulicht deutsche Geschichte aus 2000?Jahren. Einen ebenso langen Zeitraum jüdisch-deutscher Geschichte zeigt das Jüdische Museum in einer ständigen Ausstellung.

Das Jagdschloss Grunewald beherbergt eine Gemäldesammlung aus dem 15. bis 19.?Jahrhundert. In Lichtenberg befinden sich auf Arealen des früheren Ministeriums für Staatssicherheit der DDR die Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße und die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Das Mauermuseum am Checkpoint Charlie zeigt Geschichten und Geschehnisse über die Berliner Mauer. In der Nähe des Potsdamer Platzes steht das ?Denkmal für die ermordeten Juden Europas?.

In Berlin hat die vom Bund und allen Bundesländern gemeinsam getragene Stiftung Preußischer Kulturbesitz ihren Hauptsitz. Auch die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg unterhält hier wichtige Standorte. Beide verwalten, bewahren, pflegen und ergänzen in ihren international bedeutenden Einrichtungen die Kulturgüter des ehemaligen Staates Preußen.

Die Stiftung Stadtmuseum Berlin vereinigt weitere traditionsreiche Museen Berlins. Die 1995 gegründete Stiftung ist das größte stadthistorische Museum Deutschlands. Als Landesmuseum für Kultur und Geschichte Berlins ist es in seinem Kern aus der Vereinigung von Märkischem Museum (1874 gegründet) und Berlin Museum (1962 gegründet) entstanden. Die breite Palette der verschiedenen, zum Teil schon im 19.?Jahrhundert begründeten Sammlungen dokumentieren in großer Vielfalt alle Bereiche der Entwicklung Berlins von den ersten Spuren menschlicher Besiedlung in der Steinzeit bis zur Gegenwart.

Bauwerke

Das zwischen 1788 und 1791 errichtete Brandenburger Tor ist Berlins Wahrzeichen und Symbol der überwundenen Teilung. Es ist den Propyläen auf der Akropolis in Athen nachempfunden und wird von einer Quadriga mit der Siegesgöttin Victoria gekrönt. Bis zur Wiedervereinigung Deutschlands am 3.?Oktober 1990 verlief westlich des Tors die Grenze zwischen beiden Stadthälften. Das Tor ist das westliche Ende des Boulevards Unter den Linden, der sich bis zu der über die Spree führenden Schloßbrücke hinzieht. Jenseits der Brücke befinden sich auf der Spreeinsel unter anderem der Lustgarten, die Museumsinsel und der Berliner Dom.

In diesem Areal liegen mit der im Jahr 1743 im Stil des Palladianismus erbauten Staatsoper Unter den Linden, dem Kronprinzen- und dem Prinzessinnenpalais, der zwischen 1774 und 1780 errichteten, häufig ?Kommode? genannten Alte Bibliothek, sowie dem 1706 nach Plänen von Andreas Schlüter vollendeten barocken Zeughaus fünf Prachtbauten aus dem 18. Jahrhundert direkt am Boulevard Unter den Linden. Hinzu kommt die zwischen 1747 und 1773 errichtete St.-Hedwigs-Kathedrale, die Hauptkirche des katholischen Erzbistums Berlin. Der Französische Dom am Gendarmenmarkt war im 17.?Jahrhundert Mittelpunkt des französischen Viertels.

Der Potsdamer Platz ist eine Verkehrsdrehscheibe im Zentrum Berlins. Er hatte sich im 19.?Jahrhundert vor dem Potsdamer Tor, an dem eine Ausfallstraße ausging, entwickelt. 1923 begann von dem in der Nähe gelegenen Vox-Haus aus die Geschichte des Rundfunks in Deutschland. Bis 1940 war der Potsdamer Platz einer der verkehrsreichsten Plätze Europas. Im Jahr 1961 wurde er durch die Berliner Mauer geteilt und die Gegend verfiel. Der frühere Verlauf der Berliner Mauer wird seit einigen Jahren durch in den Boden eingelassene Pflastersteine gekennzeichnet. Durch die Neubebauung des Potsdamer Platzes nach 1990, die einer großen Anzahl an Geschäften und Restaurants Raum gibt, wurde der Platz wieder zu einem belebten Wirtschaftsstandort.

In der Nähe des Brandenburger Tors befindet sich das 1884 bis 1894 erbaute Reichstagsgebäude. Es wurde am 27.?Februar 1933 durch einen Brand schwer beschädigt und im Zweiten Weltkrieg erneut erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Seit 1999 ist das Gebäude Sitz des Deutschen Bundestages. Jährlich wandeln zwei Millionen Menschen durch seine gläserne Kuppel. Der Reichstag ist inzwischen der zweitstärkste Touristenmagnet der Republik, nach dem Kölner Dom.<ref name="Spiegel 2007" />

Die bekannteste Einkaufspromenade in Berlin ist der Kurfürstendamm mit seinen zahlreichen Hotels, Geschäften und Restaurants. Die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche wurde zwischen 1891 und 1895 erbaut. Sie markiert das östliche Ende des Boulevards. Ihre Turmruine blieb als Mahnmal erhalten. Die östliche Verlängerung des Kurfürstendamms bildet die Tauentzienstraße, wo sich mit dem KaDeWe (Kaufhaus des Westens) das größte Kaufhaus des europäischen Kontinents und das zwischen 1963 und 1965 erbaute Europa-Center befinden. Das 22-geschossige Gebäude beherbergt viele Geschäfte, Restaurants, Büros und eine Aussichtsplattform. Dieser Teil der Stadt um Tauentzienstraße und Kurfürstendamm wird als Neuer Westen bezeichnet.

Östlich der beiden Spreearme, die die Spreeinsel umfließen, liegt der Alexanderplatz mit vielen Geschäften und Restaurants, ganz in der Nähe davon der 368?Meter hohe Fernsehturm?? das höchste Bauwerk Deutschlands??, die gotische Marienkirche und das Rote Rathaus. Im Ortsteil Prenzlauer Berg befinden sich viele Wohnbauten aus der Gründerzeit und belebte Straßen wie die Kastanienallee. Gegenwärtig in Bau ist das Humboldt Forum, das in den weitgehend rekonstruierten Fassaden des Berliner Schlosses entstehen soll.

Die Oranienburger Straße war vor dem Zweiten Weltkrieg das Zentrum des jüdischen Viertels. Mit ihrem Wiederaufbau 1995 verbunden war unter anderem die Restaurierung der 1866 fertiggestellten Neuen Synagoge, die heute als Mittelpunkt für das Studium und die Erhaltung jüdischer Kultur dient.

In Charlottenburg steht der 150?Meter hohe Funkturm, der zwischen 1924 und 1926 anlässlich der 3.?Deutschen Funkausstellung entstand und sehr schnell zu einem der Wahrzeichen Berlins avancierte. Weitere Bauwerke des Berliner Westens sind das Schloss Charlottenburg (Baubeginn 1695), ein barocker Repräsentationsbau der Hohenzollern mit bedeutender Gemäldesammlung, die Zitadelle Spandau sowie das an Havel und Glienicker Brücke gelegene Schloss Glienicke. In dem ebenfalls im Stil des Klassizismus durch Karl Friedrich Schinkel umgebauten Schloss Tegel (auch Humboldt-Schloss) sind die Brüder Wilhelm und Alexander von Humboldt aufgewachsen.

Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurden im geteilten Berlin ambitionierte Bauprojekte vorangetrieben. Im Ostteil der Stadt entstand die heutige Karl-Marx-Allee im repräsentativen Stil des sozialistischen Klassizismus. Sie verläuft vom Alexanderplatz über den Strausberger Platz bis zum Frankfurter Tor. Die Zwillingstürme entstanden in Anlehnung an die doppelten Kuppeln des Gendarmenmarktes unter dem deutschen Architekten Hermann Henselmann. Anlässlich der 750-Jahr-Feier Berlins im Jahr 1987 wurde das zerstörte Nikolaiviertel in Anlehnung an seine historische Gestalt wiedererrichtet. Die Nikolaikirche im Zentrum ist die älteste Kirche Berlins.

Im Westteil der Stadt wurde die moderne Architektur vorangetrieben. Auf der internationalen Bauausstellung Interbau im Jahr 1957 präsentierten namhafte Architekten wie Walter Gropius, Le Corbusier und Oscar Niemeyer ihre Entwürfe. Realisiert wurden die Bauvorhaben im Hansaviertel. Die Kongresshalle mit der freitragenden Dachkonstruktion wurde 1957 als Beitrag der Vereinigten Staaten zur Interbau errichtet.

Eine Besonderheit Berlins sind die in weiten Teilen der Stadt erhaltenen Gaslaternen zur Beleuchtung der Straßen. Insgesamt befinden sich über 44.000 Gaslaternen in Berlin in Betrieb, mehr als in jeder anderen Stadt der Welt. Im Tiergarten, in der Nähe des gleichnamigen S-Bahnhofs, ist ein Gaslaternen-Freilichtmuseum zu finden.

Sport

In Berlin gab es im Jahr 2016 etwa 2400 Sportvereine, in denen sich rund 640.000 Aktive dem Breitensport widmeten.

Im Jahr 2015 waren 73 Berliner Mannschaften in den verschiedenen ersten deutschen Bundesligen sowie 70 Mannschaften in den zweiten Bundesligen vertreten.

Einige Vereine sind dabei im Bereich des professionellen Sports tätig. Zu den prominentesten Vertretern zählen hier Hertha BSC und der 1.?FC Union Berlin (Fußball), Alba Berlin (Basketball), die Eisbären Berlin (Eishockey), die Füchse Berlin (Handball), die Berlin Recycling Volleys (Volleyball). und die Wasserfreunde Spandau 04 (Wasserball).

Berlin war in der Geschichte mehrfach Austragungsort internationaler Sportwettkämpfe. 1936 wurden die Olympischen Sommerspiele in der Stadt abgehalten. Während der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 wurden drei Spiele der ersten Finalrunde in Berlin ausgetragen. 2006 fanden Vorrunden-, ein Viertelfinal- und das Finalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft im Olympiastadion statt. 2009 wurden auch die Leichtathletik-Weltmeisterschaften dort ausgetragen.

Jedes Jahr findet einer der weltgrößten Marathonläufe, das Finale des DFB-Pokals sowie die Leichtathletik-Veranstaltung ISTAF in Berlin statt. Seit 2015 wird der Berlin E-Prix, ein Automobilrennen der FIA-Formel-E-Meisterschaft, in Berlin ausgetragen.

Alle zwei Jahre jeweils zur Fußball Europa- und Weltmeisterschaft finden große öffentliche TV-Übertragungen statt, bei denen zehntausende Zuschauer die Fußballspiele auf Großbildleinwänden verfolgen. Der Veranstaltungsort, die Fanmeile, hat seinen Platz in der Straße des 17. Juni.

In Berlin wurden die aktuellen Weltrekorde (Stand: 2018) im Marathon- ('', abgerufen am 8. November 2017.</ref>

Der Deutsche Olympische Sportbund betreibt mit dem Olympiastützpunkt Berlin einen von 19 Olympiastützpunkten. Rund 500 Bundeskaderathleten aus über 30 olympischen Sportarten bilden das leistungssportliche Kontingent. Bekannte Berliner oder in Berlin lebende Olympioniken sind Franziska van Almsick, Christoph und Robert Harting, Katarina Witt sowie Claudia Pechstein.

Zu den größten Sportstätten der Stadt gehören das mit bis zu 11.900 Plätzen.

Freizeit

Etwa 18 % der Berliner Stadtfläche ist bewaldet. Die Stadtforstverwaltung Berliner Forsten betreut mit rund 29.000?Hektar die größte Stadtwaldfläche Deutschlands. Zu den größten Wäldern gehört der Grunewald, der von der Grunewaldseenkette durchzogen und im Westen von der Havel begrenzt wird, sowie der Spandauer Forst im äußersten Nordwesten. Der 273?Hektar große Wannsee ist eine Ausbuchtung der Havel. Mit ihm besitzt Zehlendorf ein viel besuchtes Naherholungsgebiet, das vor allem durch das Strandbad Wannsee bekannt ist.

Im Südosten Berlins bildet der .

In den urbaneren Bereichen der Stadt haben sich an den Fluss- und Seenlandschaften der Spree und Havel zahlreiche Strandbars etabliert. Die 20?grünen Hauptwege vernetzen als Wanderwege einen großen Teil der Parks, Grünanlagen, umliegenden Regionalparks und Berliner Wasserläufe. In Berlin liegt auch einer der beliebtesten Geocaches Deutschlands: ?Lego ? einer ist zu viel? mit 8760 Favoritenpunkten (Stand: 2017).

Berlin ist außerdem weltweit für sein (Stand: 2018).

Küche

Als typische Berliner Spezialitäten gelten die Currywurst, Kasseler, die in Berlin erfundene Variante des Döner Kebab, gebratene Leber nach ?Berliner Art?, Buletten und der Pfannkuchen. Daneben besitzt Berlin eine lange Brautradition. Die gängigste Biersorte ist das Pilsener, während die Berliner Weiße genauso typisch ist wie die als Fassbrause bezeichnete Limonade. Als traditionelles Mixgetränk gilt der Futschi.

In Berlin gibt es etwa 5000 Cafés, Bars und Restaurants.

Zu den bekannten aus Berlin stammenden Lebensmittelketten zählen der Feinkosthändler Lindner und die Naturkostfirma Bio Company. Delivery Hero, ein Betreiber von internetbasierten Essensbringdiensten, hat seinen Ursprung ebenfalls in Berlin.

Berlin in der Kunst

'''Film'''

Berlin spielte als Produktionsstandort in der Filmgeschichte eine besondere Rolle. Zur Blütezeit, in den Jahren nach 1920, war die Berliner Filmindustrie für ihre stil- und genreprägenden Kinofilme berühmt. Viele Produktionen entstanden in den Studios von Babelsberg. Nach 1945 und 1990 manifestierte sich jedoch eine sehr schwach ausgeprägte Stellung des Films innerhalb des deutschen Kulturfördersystems. In der Folge fand der Film nur noch selten den Anschluss an internationale Standards. Obwohl die Stadt in der Gegenwart einen der größten Filmproduktionsorte in Deutschland darstellt fällt es den dort hergestellten Filmen schwer im heimatlichen und europäischen Markt Publikum anzuziehen.

Folgende Auswahl von Filmen spielen in Berlin oder handeln von der Metropole:
  • '', Deutschland 1927
  • '', Deutschland 1931
  • '', Deutschland 1946
  • '', Deutschland 1956
  • '', Vereinigte Staaten/Deutschland 1961
  • '', 1972
  • '', DDR 1973
  • '', Deutschland 1981
  • '', Deutschland 1987
  • '', 1988
  • '', Deutschland 1998
  • '', Deutschland 1999
  • '', Deutschland 2003
  • '', Deutschland 2006

'''Musik'''
{{Galerie
|Größe=mini|hochkant=0.6
|Datei:Marlene Dietrich (26).jpg|Schauspielerin und Sängerin Marlene Dietrich, 1932
|Datei:AVROs danstoernooi in het Kurhaus te Scheveningen optreden van Conny Froboess, Bestanddeelnr 911-0298.jpg|Cornelia Froboess, 1960
|Datei:Duitse zangeres Hildegard Knef maakt TV opnamen Hildegard Knef met microfoon, Bestanddeelnr 254-8442.jpg|Hildegard Knef, 1969
|Datei:The Thin White Duke 76.jpg|David Bowie, 1976
|Datei:Bono as The Fly Cleveland 1992.jpg|Bono von der Band U2, 1992
}}

Seit der Entwicklung Berlins zur Millionenmetropole Ende des 19.?Jahrhunderts entstehen in der ,'' abgerufen am 16. Mai 2010.</ref>

Eines der frühen Musikstücke ist ''Berliner Luft,'' das Paul Lincke 1899 für die Operette ''Frau Luna'' schrieb und das mitunter als inoffizielle Landeshymne gespielt wird. Weitere bekannte Lieder sind das von Conny Froboess gesungene ''Pack die Badehose ein'' (1951) oder das von Hildegard Knef interpretierte ''Heimweh nach dem Kurfürstendamm'' (1963).

Die Teilung Berlins führte bis 1990 zu ganz unterschiedlichen Liedern über die Stadt. Während in West-Berliner Titeln, beispielsweise in Liedern von Rio Reiser, der Gebrüder Blattschuss oder Ideal die Stimmungen der 1970er und 1980er Jahren zum Ausdruck kamen, wurde in Stücken der Band City, wie z.?B. ''Wand an Wand'' (1987), der Ost-Berliner Zeitgeist widergespiegelt.

Internationale Musiker wie Leonard Cohen, David Bowie, Iggy Pop, Lou Reed oder U2 sangen über Berlin oder produzierten ihre Alben in der Stadt. Die Hansa-Tonstudios waren dabei für viele Künstler eine wichtige Anlaufstelle um ihre Musikaufnahmen zu realisieren.

'''Malerei'''

Ab 1893 fand jährlich die überregional bedeutende Große Berliner Kunstausstellung statt. Mit dem Aufkommen der Berliner Secession 1898, die den Impressionismus in der Malerei prägte, etablierte sich Berlin als herausragendes Zentrum der bildenden Kunst in Deutschland.

Durch den Umzug der expressionistisch arbeitenden Künstlergruppe ?Brücke? nach Berlin erlangte die Kunstszene der Metropole Weltgeltung. Nach 1933 und 1945 gelang der Anschluss an die internationale Kunstwelt jedoch nicht mehr.

Erst mit Beginn des 21.?Jahrhunderts hat die Bedeutung der Stadt für die bildenden Künste wieder wesentlich zugenommen. Seitdem leben und arbeiten eine Vielzahl anerkannter Kunstschaffender in der Stadt. Durch die im internationalen Vergleich sehr hohe Anzahl von über 300 ansässigen Galerien spielt der Standort innerhalb Deutschlands auch auf dem '', 6. April 2008, abgerufen am 1. Januar 2018.</ref>

'''Literatur'''

Zahlreiche erfolgreiche Schriftsteller, Philosophen, Dramaturgen, Historiker, Kritiker, Humoristen und Drehbuchautoren leben und arbeiten in Berlin. Zu den in der Vergangenheit und Gegenwart anerkanntesten Literaten zählen u.?a. Moses Mendelssohn, Wilhelm von Humboldt, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Theodor Mommsen, Georg Simmel, Alfred Kerr, Alfred Döblin, Christian Morgenstern, Joachim Ringelnatz, Kurt Tucholsky, Walter Benjamin, Bertolt Brecht, Vladimir Nabokov, Erich Kästner, Christopher Isherwood, Robert Jungk, Günter Grass, Heiner Müller, Christa Wolf, Wolfgang Kohlhaase, Heinrich August Winkler, Herta Müller, Max Goldt, Jonathan Franzen und Maxim Biller.

Siehe auch

Literatur

<small> alphabetisch nach Autoren geordnet </small>
  • Udo Arnold: ''Preußen und Berlin. Beziehungen zwischen Provinz und Hauptstadt.'' Verlag Nordostdeutsches Kulturwerk, Lüneburg 1981, ISBN 3-922296-21-1.
  • Michael Bienert: ''Literarisches Berlin: 100 Dichter, Schriftsteller und Publizisten; Wohnorte, Wirken und Werke.'' 3.?Aufl. Verlag Jena 1800, Berlin 2013, ISBN 978-3-931911-18-8.
  • Horst Bosetzky, Jan Eik: ''Das Berlin-Lexikon.'' Jaron Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-932202-57-0.
  • , bebra-Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-89809-041-8 (englische, italienische und spanische Ausgaben).
  • Jacob Hein: ''Gebrauchsanweisung für Berlin.'' Vollständig überarbeitete Neuausgabe. Piper, München 2009, ISBN 978-3-492-27576-7.
  • .'' Bd.?49/50). Akademie-Verlag, Berlin 1987, ISBN 3-05-000379-0.
  • Stefan Krätke: ''Berlin ? Stadt im Globalisierungsprozess.'' In: ''Geographische Rundschau.'' 56 (4), 2004, , S.?20?25.
  • Heinz Kullnick: ''Berliner und Wahlberliner. Personen und Persönlichkeiten in Berlin von 1640?1914.'' Hayn, Berlin 1961.
  • Kurt Pomplun: ''Berliner Häuser ? Geschichte u. Geschichten'' (=?''Berliner Kaleidoskop.'' Bd.?14). 2.?Aufl. Hessling, Berlin 1975, ISBN 3-7769-0119-5.
  • Wolfgang Ribbe (Hrsg.): ''Geschichte Berlins.'' 2?Bde. 3.?Aufl. Berlin 2002 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission zu Berlin, Standardwerk anlässlich des 750.?Jubiläums von Berlin).
  • Bodo Rollka (Hrsg.): ''Berliner biographisches Lexikon.'' 2.?Aufl. Haude & Spener, 2003.
  • Jutta Rosenkranz (Hrsg.): ''Berlin im Gedicht ? Gedichte aus 250 Jahren.'' 2.?Aufl., Husum Druck und Verlagsgesellschaft, Husum 2006, ISBN 3-89876-264-5.
  • Uwe Schaper (Hrsg.) in Verbindung mit dem Landesarchiv Berlin: ''Berlinische Lebensbilder.'' Historische Kommission zu Berlin, Duncker & Humblot, Berlin 1987?ff. (Stand 2015: 10 thematische Einzelbände).
  • Reimer Wulf (Fotos), Karl Kessler (Texte): ''Über den Dächern des Neuen Berlin.'' Herbig, München 2004, ISBN 3-7766-2403-5 (Luftaufnahmendokumentation).

Weblinks

Einzelnachweise

<references responsive />

{{Gesprochene Version
|datei = De-berlin-1-article.ogg
|titel = Bis ?Kultur und Sehenswürdigkeiten ? Museen?
|version = 24271941
|datum = 25. November 2006
|datei2 = De-berlin-2-article.ogg
|titel2 = Ab ?Kultur und Sehenswürdigkeiten ? Bauwerke?
|version2 = 24271941
|datum2 = 25. November 2006
}}

{{NaviBlock
|Navigationsleiste Hauptstädte der EU-Mitgliedsstaaten
|Navigationsleiste Deutsche Landeshauptstädte
|Navigationsleiste Deutsche Länder
|Navigationsleiste Deutsche Großstädte
}}