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Ein '''Parkplatz''', auch '''Parkfläche''' genannt, ist eine öffentlich zugängliche Fläche, auf der e geparkt werden können. Damit zählt er zu den ''Anlagen für den ruhenden Verkehr''. In der Alltagssprache wird der Begriff synonym für alle Formen der Unterbringung von parkenden Fahrzeugen verwendet. Auch werden einzelne , oder eine als Parkplatz bezeichnet.

Öffentliche Parkplätze sind Bestandteil der Verkehrsinfrastruktur. Gestaltung, Kapazität und Nutzung von Parkplätzen beeinflussen den Gesamtverkehr und den Charakter eines Siedlungsgebietes, daher sind sie auch für die Stadtplanung interessant. Die Anlage von Parkplätzen fällt in den Aufgabenbereich der Verkehrsplanung, die Benutzung wird ? sofern es sich nicht um nichtöffentlichen Privatgrund handelt ? durch en geregelt. Die Verfügbarkeit von Parkplätzen ist der Gegenstand des öffentlichen Parkraummanagements. Dazu gehören etwa Parkleitsysteme sowie Maßnahmen der Parkraumbewirtschaftung, z. B. die Erhebung von Parkgebühren oder Anwohnerparken.

Begriffe

Im ist ein Parkplatz eine Fläche im öffentlichen Raum, auf dem das Parken z. B. durch eine Beschilderung oder Markierung erlaubt ist.

In der n werden die Fahrzeuge auf einem Parkplatz unter freiem Himmel abgestellt, ansonsten unterscheiden sich die Begriffe und Parkflächenanlagen kaum.

Parkflächen auf en festgelegt

Alle Parkflächen innerhalb eines Gebiets werden zusammen als ''Parkraum'' bezeichnet. Die übergeordnete Betrachtung und Beeinflussung von Parkraum, dessen Verfügbarkeit und Bewirtschaftung ist die Aufgabe des ''Parkraummanagements''.
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Datei:Parkhafen.jpg|Privater kleiner Autoparkplatz in Deutschland
Datei:Moscow, former parking lot near Bolshoy Kamenny Bridge (18997901319).jpg|Eingezäunter Autoparkplatz in Moskau
Datei:Norderney, Hafen -- 2016 -- 5369.jpg|Fahrradparkplatz am Hafen Norderney
Datei:Een gondel van de kabelbaan naar de Patscherkofel boven de parkeerplaats, Bestanddeelnr 254-4346.jpg|Verschneiter Autoparkplatz in Igls, Österreich, 1960
Datei:Kad?köy p9.JPG|Großer Autoparkplatz am Hafen von , Türkei
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Parkflächen entlang von Straßen

Ausgewiesene Parkflächen an Straßen ohne eigene Zuwege werden ''Parkstreifen'' genannt. Die Flächen sind Teil des s, sie können an den Fahrbahnrändern, auf dem Mittelstreifen, sowie teilweise oder vollständig auf Gehwegen). Um eine bessere Raumnutzung der Parkstreifen zu erreichen, werden die einzelnen Parkstände häufig durch Fahrbahnmarkierungen gekennzeichnet.

Ist an einer Straße kein Parkstreifen ausgewiesen, ist das Parken in Deutschland nach </ref>

Als ''Ladezone'' werden Flächen im öffentlichen Raum bezeichnet, die zum Be- und Entladen von Lieferfahrzeugen dienen. Neben den Parkständen können Ladezonen auch Flächen vom Absetzen der Ladung und Rangierflächen umfassen.

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Datei:Views from Port Said by Hatem Moushir 13.jpg|Parken in Schrägaufstellung an einer Straße in Port Said, Ägypten
Datei:Wettingen Bachtelstrasse.jpg|Verschiedene Parkstreifen für Autos in Wettingen
Datei:Callecita de Flores, Petén, Guatemala. - panoramio.jpg|Parkende Autos am Straßenrand in Flores, Guatemala
Datei:GP MOTO ARAGON 2018 30.jpg|Parkstreifen für in Spanien
Datei:Paris, averse 02.jpg|Ladezone in Paris, ausgeführt als Parkbucht
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Parkflächen für verschiedene Fahrzeuge

Auf einer Parkfläche kann es Parkstände bzw. Stellplätze für verschiedene Arten von Fahrzeugen geben. Meist wird durch Markierungen und Schilder deutlich, welche Fahrzeuge wo parken sollen.

Autoparkplatz

Parkplätze für Pkw sind sicherlich die häufigste Art von Parkplätzen. Autoparkplätze gibt es überall, wo Menschen mit dem Auto unterwegs sind. Weltweit gibt es verschiedene Maße für Pkw-Parkstände, für die Größenermittlung kann ein Bemessungsfahrzeug herangezogen werden. In Deutschland sind bei neue angelegten Parkplätzen die folgenden Größen üblich:
{| class="wikitable"
|+Mindestmaße für Pkw-Parkstände und Stellplätze in Deutschland, Stand 2005
!Aufstellung
!Breite
!Länge
!Quelle
|-
|Parkstand in Längsaufstellung
|2,00 m regulär
2,30 m bei Begrenzungen
|5,70 m für Rückwärtseinparken
6,70 m für Vorwärtseinparken
|EAR
|-
|Parkstand in Schräg- und Senkrechtaufstellung
|2,50 m regulär
2,85 m bei einseitigen Begrenzungen

2,90 m bei beidseitigen Begrenzungen
|5,00 m
|EAR
|-
|Private Stellplätze
|2,30 m ? 2,50 m
|5,00 m
|

|}

Manche Pkw-Parkstände sind anders ausgestattet oder beschildert, um besondere Bedürfnisse zu erfüllen. So gibt es etwa:

  • , deren Parkstände etwas breiter sind, um mit einem Rollstuhl an das Auto fahren zu können.
  • Parkplätze mit für Elektroautos.
  • , die oft nah an Ausgängen in Parkhäusern liegen.

Lkw-Parkplatz

Speziell ausgewiesene Lkw-Parkplätze kommen besonders an Autobahnen vor.

Fahrradparkplatz

Fahrräder werden meist so abgestellt, dass sie angelehnt und angeschlossen werden können. Deshalb sind Parkflächen für Fahrräder oft mit Anlehnbügeln, Vorderradhaltern oder ähnlichen Einrichtungen ausgestattet.

Busparkplatz

Busparkplätze sind insbesondere im Umfeld von , , größeren Hotelanlagen, von Sportstadien, Tagungs- und Kongresszentren, von kulturellen Einrichtungen, touristischen Attraktionen oder en erforderlich. In vielen touristisch erschlossenen Städten werden daher spezielle Busparkplätze ausgewiesen.

Motorradparkplatz

Motorradparkplätze sind oftmals innenstadtnahe kleine Parkflächen (meist nur 2 bis 15 Parkstände) die durch ein Schild oder eine Markierung für Motorräder (auch mit Beiwagen) und Kleinkrafträder bzw. Mofas freigegeben sind.

Einteilung nach Nutzung

Unabhängig von ihrer Anlage oder Gestaltung können Parkplätze auch nach besonderen Nutzungen unterteilt werden. Die Bezeichnungen werden nicht immer einheitlich verwendet.

Kunden-, Gäste- oder Besucherparkplatz

Diese Parkplätze werden oft von Unternehmen auf privatem Grund betrieben. Dennoch können sie Teil der öffentlichen Verkehrsfläche sein, wenn sie frei zugänglich sind. Die Parkflächen können für die Dauer des Einkaufs oder des Besuchs genutzt werden, oft auch kostenlos. So können die Menschen bequem in der Nähe ihres Ziels parken und müssen nicht nach einer Parkmöglichkeit suchen. Meist sind die erlaubten Nutzungszeiten begrenzt und die Zufahrten mit Schranken versehen. Die Benutzung außerhalb der Geschäftszeiten ist nicht explizit erlaubt, wird aber häufig toleriert.

Parkplätze als Teil von Rastplätzen und Rasthöfen

 oder eine Restauration an den Rastplatz angeschlossen, spricht man von einem Autobahnrasthof.

Park-and-Ride-Parkplatz

Diese Parkplätze dienen der Verknüpfung von Individualverkehr und . Sie liegen in der Nähe von Bahnhöfen, Flughäfen und Nahverkehrshaltestellen, damit die Menschen dort zwischen dem privaten Fahrzeug und dem öffentlichen Verkehr wechseln können. Dabei sollte die Distanz zwischen Parkplatz und Haltestelle möglichst kurz sein. Kiss-and-Ride-Anlagen sind in der Regel keine Parkplätze, da die Fahrzeuge dort nur kurz halten.

Mitfahrparkplatz

An Mitfahrparkplätzen können Fahrgemeinschaften sich treffen, aufeinander warten oder Fahrzeuge abstellen.

Wanderparkplatz oder Wandererparkplatz

In Deutschland werden so Parkplätze bezeichnet, die vor allem für den Wandertourismus gedacht sind. Sie liegen meist außerhalb von Siedlungen in Naherholungsgebieten oder touristisch interessanten Regionen. Durch das Anlegen solcher Parkplätze an wichtigen Punkten des Wanderwegnetzes soll das Parken z. B. an Straßenrändern verhindert werden. Die Parkplätze sind oft Ausgangspunkte für Wanderwege, Autofahrerrundwanderwege führen auch wieder zum gleichen Parkplatz zurück. Wanderparkplätze verfügen häufig über Mülltonnen, um zu vermeiden. Weitere typische Ausstattungen sind Bänke oder Informationstafeln. Das Schild Wanderparkplatz wurde erstmals unter dieser Bezeichnung am 7. April 1967 im Verkehrsblatt des Bundesverkehrsministeriums veröffentlicht.

Temporärer Parkplatz

Gibt es für Veranstaltungen keine ausreichenden Parkflächen, werden oft provisorische Parkplätze z. B. auf Wiesen oder Feldern eingerichtet. In der Regel sind diese Flächen nicht oder nur in geringem Maße befestigt, des Weiteren fehlen Parkflächenmarkierungen. Bei Großveranstaltungen werden manchmal die Autos über speziell eingerichtete Leitsysteme auf verfügbare Flächen gelenkt.

Parkzone

Eine Parkzone ist ein ausgewiesenes Gebiet, in dem abweichende Regeln zum Parken gelten. So wollen die Städte Einfluss auf die Nutzung der Parkflächen nehmen (Parkraummanagement). Die genauen Regelungen unterscheiden sich je nach Stadt und Land. Manche Städte, z. B. Prag weisen auch mehrere Parkzonen mit verschiedenen Regeln und Tarifen aus. Parkzonen werden häufig mit dem Anwohnerparken kombiniert.

Deutschland

Nach StVO muss in einer Parkzone die Ankunftszeit mit einer Parkscheibe angegeben werden, die vorgegebene Parkdauer darf nicht überschritten werden. Zusätzlich können erhoben werden.

Die Beschilderungen für eine Parkzone entwickelten sich aus der Parkverbotszone und den blauen Zonen. Inzwischen sind zwei Schilder möglich, die Parkraumbewirtschaftungszone und die eingeschränkte Halteverbotszone. In Kombination mit Zusatzzeichen können so alle Parkregelungen umgesetzt werden.

Österreich

In Österreich gibt es Kurzparkzonen oder blaue Zonen, in denen das Parken nur für eine bestimmte Zeit erlaubt ist. Dort kann das Parken entweder kostenlos (dann nur mit Parkscheibe) oder kostenpflichtig sein.

Schweiz

Die Parkzonen in der Schweiz heißen Blaue Zone, sie sind mit einer blauen Markierung gekennzeichnet. Dort dürfen Fahrzeuge werktags zwischen 8 und 18 Uhr mit einer Parkscheibe für eine Stunde parkieren.

Niederlande

Auf Parkflächen mit einer blauen Markierung ist das Parken nur mit Parkscheibe erlaubt.

Wirkungen

Parkplätze entstanden als Begleiterscheinung einer zunehmend mobilen und motorisierten Gesellschaft. In einer autogerechten (Stadt-)Landschaft benötigen alle Einrichtungen Pkw-Parkplätze in der Nähe, damit sie mit dem Auto erreichbar sind. Für viele Unternehmen mit Publikumsverkehr waren und sind Parkplätze daher ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die Auswirkungen dieser Entwicklung werden mit der Verkehrswende zunehmend kritisch betrachtet. Der Verkehrsforscher und Aktivist Hermann Knoflacher meinte dazu:

{{Zitat

In Deutschland sind private Pkw durchschnittlich etwa 95 % des Tages, also über 23 Stunden pro Tag, auf Parkflächen abgestellt.

Verfügbarkeit von Parkraum

Für alle Wege, die mit einem privaten Fahrzeug (also im Individualverkehr) zurückgelegt werden, wird mindestens ein Parkplatz am Endpunkt der Fahrt benötigt.

Parknachfrage und Parkraumangebot

Die Verfügbarkeit von Parkraum wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Sind die Parkflächen in einem Gebiet häufig ausgelastet oder überlastet, spricht man von ''(hohem) Parkdruck'', umgangssprachlich auch von ''Parkplatzknappheit'' oder ''Parkplatznot''. Eine Folge kann eine zunehmende Zahl von falsch parkenden Fahrzeugen sein.

Die Nachfrage nach Parkraum von den verschiedenen Ansprüchen der Nutzung, dem Parkverhalten, abhängig. Diese wird wiederum von der Art der umliegenden beeinflusst, in einem Wohngebiet überwiegt z. B. die Nachfrage der dort lebenden Menschen. Die Parknachfragen unterscheiden sich vor allem in der Parkdauer und der Häufigkeit der Parkvorgänge. Man kann folgende Nutzungsgruppen nach dem Parkverhalten unterscheiden:

  • Bewohnerinnen und Bewohner parken sehr lang (Dauerparker), oft verlassen die Fahrzeuge das Wohngebiet tagsüber.
  • Im Berufs- und Ausbildungsverkehr parken die Menschen häufig für mehrere Stunden, meist aber nicht nachts.
  • Im Einkaufs- und Erledigungsverkehr sind die Parkzeiten sehr kurz, die Nachfrage ist von den Öffnungszeiten der umliegenden Einrichtungen abhängig.
  • Der Liefer- und Wirtschaftsverkehr benötigt vor allem Flächen nah an seinen Zielen, die Parkdauer ist eher kurz.
  • Besucherverkehr ist stark von der Art der besuchten Veranstaltung oder Einrichtung abhängig.

Das Parkraumangebot umfasst alle Parkflächen eines Gebiets mit den dort geltenden Konditionen. Es kann verändert werden, indem entweder neue Parkplätze geschaffen oder bestehende Parkflächen rückgebaut werden. Außerdem können durch die Form der Bewirtschaftung Parkplätze effizienter genutzt werden.

  • die Beeinflussung der Parknachfrage durch Leit- und Informationssysteme
  • Gelegentlich wird mit Parkraummanagement auch nur auf die Bewirtschaftung und Angebotssteuerung gemeint.

    Informationssysteme und Parkleitsysteme

    Durch Informationssysteme soll der Autoverkehr zu freien Parkplätzen geleitet werden, um die Parkplatzsuche zu verkürzen und den Parkraum effizienter zu nutzen. Die Informationen können über Schilder, digitale Anzeigen oder internetbasierte Systeme verbreitet werden. Viele Städte in industrialisierten Ländern besitzen ein solches Parkleitsystem für freie Parkhaus-Stellplätze. Amerikanische Städte, voran San Francisco, planten ab Herbst 2008, nicht nur die Stellplätze in Parkhäusern, sondern auch in kostenpflichtigen Parkbuchten (zunächst 6.000 von 24.000) zu erfassen. Die Belegung soll auf Anzeigetafeln angezeigt sowie über das Handy oder Navigationssystem abrufbar sein. Auch in Schweizer Städten existieren ähnliche Systeme. So sind beispielsweise in der Stadt diverse Parkhäuser und auch öffentliche Parkplätze im Parkleitsystem erfasst. Dieses ist vor Ort (mittels Anzeigetafeln), online sowie per Handy abrufbar.

    Umnutzungen

    Öffentliche Parkplätze sind Teil des städtischen Raumes, der durch die öffentliche Hand umgestaltet werden kann. Heute werden Pkw-Parkplätze mit im Sinne einer nachhaltigen, nicht mehr nur positiv gesehen. Daher werden immer wieder Parkflächen verkleinert oder umgenutzt, z. B. als , Aufenthaltsfläche, für einen Busfahrstreifen oder einen Radweg. Solche Maßnahmen sind oft umstritten, weil Gewerbetreibende oder dort wohnende Menschen Nachteile für sich sehen.

    Im Zuge von Aktionen wie dem Parking Day werden Parkflächen für eine begrenzte Zeit umgenutzt. Damit soll auf den Platz aufmerksam gemacht werden, den Autoparkplätze in einer Stadt beanspruchen. Parklets sind hingegen meist dauerhaft angelegte kleine Parks auf ehemaligen Pkw-Parkständen.

    Planung und Bau

    Situation in Deutschland

    Für den Entwurf von neuen öffentlichen Parkplätzen gelten in Deutschland die .

    Beschilderung und Markierung

    International hat sich, etwa durch internationale Verträge wie das , das Parkplatzschild mit dem Buchstaben ?P? (in Lateinamerika auch oft auch ?E?) in weißer Farbe auf blauem Hintergrund durchgesetzt. Ebenfalls weit verbreitet ist das runde Parkverbot<nowiki/>szeichen mit roter Umrandung und einem diagonalen roten Balken auf blauem Grund. Die genauen Ausführungen, Bedeutungen und Anwendungen können aber trotzdem international verschieden sein. In einigen Ländern, wie z. B. den Vereinigten Staaten oder Brasilien werden auch grundsätzlich andere Schilder verwendet.

    Positive und negative Beschilderung

    Parkflächen können sowohl positiv mit Parkplatzschildern als auch negativ durch Parkverbote definiert werden.
    <gallery class="center" caption="Positiv-Beschildungen in verschiedenen Ausführungen">
    Datei:CH-Hinweissignal-Parkieren gestattet.svg|Schild ?Parkieren gestattet? in der Schweiz und in Liechtenstein
    Datei:Hinweiszeichen 1a.svg|isches Hinweisschild ?Parken?
    Datei:Indonesia New Road Sign Info 5f1.png|Hinweisschild ?Parken? in Indonesien
    Datei:Chile road sign RA-1.svg|Schild ?Parken erlaubt? in Chile
    Datei:Brasil R-6b.svg|Schild ?Parken erlaubt? in Brasilien
    Datei:Australia R5-10.svg|Schild ?Parken ohne Einschränkungen erlaubt? in Australien
    </gallery>

    <gallery class="center" caption="Negativ-Beschildungen (Parkverbot) in verschiedenen Ausführungen">
    Datei:Zeichen 286-50 - Eingeschränktes Halteverbot (ohne Richtungspfeil), StVO 1992.svg|Vorschriftzeichen ?Eingeschränktes Haltverbot? in Deutschland
    Datei:Finland road sign 372.svg|Schild ?Parken verboten? in Finnland
    Datei:South Korea road sign 219.svg|Schild ?Parken verboten? in
    Datei:SADC road sign TR216.svg|Parkverbotsschild in den Ländern der
    Datei:Ireland road sign RUS 019.svg|Parkverbotsschild in Irland
    Datei:MUTCD R8-3a.svg|Schild ?Nicht Parken? in den Vereinigten Staaten
    </gallery>

    Parkschilder und Parkverbotsschilder mit zusätzlichen Einschränkungen, Zusatzzeichen

    In fast allen Ländern gibt es Schilder, die die Nutzung der Parkflächen genauer regeln. Im einfachsten Fall weisen zusätzliche Pfeile die Richtung aus, für die die Beschilderung gilt. In manchen Ländern gibt es Zusatzzeichen bzw. Zusatztafeln, die z. B. zusammen mit Parkplatzschildern oder Parkverbotszeichen angebracht werden können und so die Geltung präzisieren. Häufig vermitteln die Schilder Informationen zu

    • der Wirkungsrichtung (vom Standort des Schildes aus gesehen)
    • der Parkdauer
    • dem Zeitraum der Nutzung
    • der Art der Nutzung
    • der Art der Fahrzeuge
    • der Parkraumbewirtschaftung
    • den Ausnahmeregelungen
    • etc.<gallery>

    Datei:Belgian road sign E9c.svg|Belgisches Schild für einen Lkw-Parkplatz
    Datei:3.29 Belarus (Road sign).svg|Parkverbot an ungeraden Tagen, hier aus
    Datei:Japanese Road sign 327-12.svg|Japanisches Schild zum Parken in Schrägaufstellung
    Datei:New Zealand road sign R6-55.2L-30 (obsolete).svg|Behindertenparkplatz auf der linken Seite mit 30 Minuten Höchstparkdauer ? Schild aus Neuseeland
    Datei:Québec P-150-4.svg|Parkverbotsschild in , Kanada mit möglichen Einschränkungen auf einzelne Tageszeiten und Monate
    Datei:UK traffic sign 639.1B+660.6.svg|Britisches Schild mit positiver und negativer Wirkung und verschiedenen Einschränkungen
    Datei:Zusatzzeichen 1053-32 - Gebührenpflichtig (420x231), StVO 2017.svg|Deutsches Zusatzzeichen ?Gebührenpflichtig?
    </gallery>

    Zonenbeschilderung

    Parkzonen werden entweder durch ein Schild oder eine Markierung am Anfang und Ende der Zone oder durch andersfarbige Parkflächenmarkierungen definiert.

    Markierungen

    Straßenmarkierungen werden ebenfalls zur Kennzeichnung von Parkflächen oder Parkverbotsflächen genutzt. Je nach Land und Zone können die Markierungen nur in Verbindung mit Verkehrszeichen oder auch alleine einen Parkplatz oder ein Parkverbot definieren.<gallery>
    Datei:CH-Markierung-623-Parkverbotsfeld.svg|Markierung eines Taxistands in der Schweiz und in Liechtenstein ? dort gilt ein Parkierungsverbot für private Pkw.
    Datei:Zeichen 299 - Grenzmarkierung für Parkverbote, StVO 1983.svg|Grenzmarkierung für Parkverbote in Deutschland
    Datei:CH-Markierung-622-Parkverbotslinie.svg|Parkverbotslinie in der Schweiz und in Liechtenstein
    Datei:EduCity Sports Complex - Disabled Parking.jpg|Markierung durch verschiedene Farben des Pflasters, hier bei einem Behindertenparkplatz in Indonesien
    Datei:Bad Wildungen Motorradparken Brunnenstraße 53.jpg|Motorradparkplatz in Bad Wildungen mit markiertem Piktogramm, gepflasterten Begrenzungen und einem Schild mit Zusatzzeichen
    </gallery>

    Beschilderung in einzelnen Ländern

    Deutschland

    <gallery perrow="5" caption="Verschiedene Darstellungen für ein Parkplatzschild in Deutschland">
    Datei:Zeichen 299 - Grenzmarkierung für Halt- und Parkverbote, StVO 1992.svg|Zeichen 299:
    Grenzmarkierung für Halt- oder Parkverbote
    Datei:Zeichen 314 - Parken, StVO 2017.svg|Zeichen 314:
    ?Parken?
    Datei:Zeichen 315-55 - Parken halb auf Gehwegen in Fahrtrichtung rechts, StVO 1992.svg|Zeichen 315-55:
    Parken auf Gehwegen
    Datei:Zeichen 317 - Wandererparkplatz, StVO 1992.svg|Zeichen 317:
    Wandererparkplatz
    Datei:Zeichen 316 - Parken und Reisen, StVO 1992.svg|Zeichen 316:
    Parken und Reisen
    Datei:Zeichen 316-50 - Parken und Mitfahren, StVO 2017.svg|Zeichen 316-50:
    Parken und Mitfahren
    Datei:Zeichen 314.1 - Beginn einer Parkraumbewirtschaftungszone, StVO 2009.svg|Zeichen 314.1:
    Beginn einer
    Datei:Zeichen 229 - Taxenstand, StVO 1994.svg|Zeichen 229:
    Taxenstand
    Datei:Zeichen Parkplatz Wiesenz.svg|Ausfahrt zu einem Autobahnparkplatz
    Datei:Zeichen 314-50 - Parkhaus, Parkgarage, StVO 2017.svg|Zeichen 314-50:
    Parkhaus, Parkgarage
    </gallery>

    Je nach Art und Funktion des Parkplatzes kann das Schild durch Zusatzschilder (etwa Bewohnerparken) ergänzt werden oder in abgewandelter Form verwendet werden.

    <gallery perrow="4" caption="Exemplarische Darstellung möglicher Zusatzzeichen">
    Datei:Zusatzzeichen 1040-32 - Parkscheibe 2 Stunden, StVO 1992.svg|Zeichen 1040-32:
    2 Stunden nur mit Parkscheibe
    Datei:Zusatzzeichen 1044-10 - nur Schwerbehinderte mit außergewöhnlicher Gehbehinderung und Blinde, StVO 1992.svg|Zeichen 1044-10:
    nur Schwerbehinderte mit außergewöhnlicher Gehbehinderung
    Datei:Zusatzzeichen 1044-30 - Anwohner mit Parkausweis Nr. .... (600x330), StVO 1992.svg|Zeichen 1044-30:
    nur für explizit aufgeführte Parkausweisnummer
    Datei:Zusatzzeichen 1050-33 - Elektrofahrzeuge, StVO 2011.svg|Zeichen 1050-33:
    Elektrofahrzeuge
    Datei:Zusatzzeichen 1053-31 - Mit Parkschein (600x330), StVO 2017.svg|Zeichen 1053-31:
    nur mit Parkschein
    Datei:Zusatzzeichen 1053-32 - Gebührenpflichtig (420x231), StVO 2017.svg|Zeichen 1053-32:
    gebührenpflichtig
    Datei:Zusatzzeichen 1060-31 - Haltverbot auch auf dem Seitenstreifen (600x330), StVO 2017.svg|Zeichen 1060-31:
    Haltverbot auch auf dem Seitenstreifen
    </gallery>

    Trivia

    Ein öffentlicher Parkplatz unter wird scherzhaft auch als ?Laternengarage? bezeichnet ? er gilt als ?besser?, weil diebstahlsicherer.

    Siehe auch

    • Parkuhr
    • Handy-Parken

    Weblinks

    Einzelnachweise

    <references>
    <ref name="Laternengarage">''Laternengarage'', Duden, abgerufen am 4. Juli 2011.</ref>

    <ref name="ZDF22072008"> ZDF 22. Juli 2008</ref>

    <ref name="PlsZürich">, pls-zh.ch</ref>
    </references>

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